Politik

Monday, 24. october 2011 1 24 /10 /Okt. /2011 00:27

Bin gerade im Internet auf einen nachdenkenswerten Artikel zum Thema "was sind Transferleistungen" gestoßen.

Hier der Link: http://eifelphilosoph.blog.de/2009/08/31/transferleistungen-ueberblick-6857838/

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Lebensalltag
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Sunday, 2. october 2011 7 02 /10 /Okt. /2011 10:01

Plutokratie oder Plutarchie (griechisch πλουτοκρατία plutokratía ‚Reichtumsherrschaft

Demokratie (gr. Δημοκρατία, von δῆμος [dēmos], „Volk“, und κρατία [kratía], „Herrschaft“, vgl. -kratie).

 

Das Jahr 2011 ist Weltweit gezeichnet durch schwere Krisen und Wandlungsprozesse. Die große Atomkatastrophe in Japan.

Die Finanzkrise Weltweit, die Eurokrise und der arabische Frühling.

 

Im Arabischen Frühling drückt sich das Bedürfnis der Menschen nach Freiheit und Demokratie aus und bedeutet, das die Zeit der Diktatur und falschen Autoritäten an ein Ende gekommen ist.

 

Ob die Europäer die Zeichen erkennen und sich auch gegen die Diktatur entscheiden ist noch offen.

 

Wie das ? Könnte man fragen, Europa ist doch schon in der Freiheit und Demokratie angekommen.

 

Ohne Zweifel hat es in Europa seit der französischen Revolution Ansätze zu Demokratie gegeben, aber das Ringen um Freiheit und Demokratie hat herbe Rückschläge erlebt. Zum Beispiel durch den Nationalsozialismus in Deutschland. Nach dem Krieg hat es dann in Europa wieder Bestrebungen und Fortschritte gegeben und auch mehr Freiheiten für den Bürger sind errungen worden. Schauen wir aber genauer hin, so kann man man in den letzten 20 Jahren aber auch bemerken, wie in den demokratischen Staaten erkämpfte Rechte und Freiheiten ausgehöhlt und wieder beschnitten worden sind. Alternativlos ist zum Beispiel eine Unwortschöpfung, die ganz und gar nicht mit dem Freiheitsbegriff zusammenpassen, denn Freiheit heißt doch eine Wahl, eine Alternative zu haben.

Wir haben Alternativen und können uns entscheiden für Plutokratie, die Herrschaft des Reichtums, die längst auf allen Lebensgebieten Platz ergriffen hat, oder für Demokratie die ohne Freiheit des Individuums nicht möglich ist.

Gerade jetzt, in der Zeit, in der die Folgen der Herrschaft des Reichtums immer offener zutage treten, wird es Zeit die Weichen anders zu stellen und die Diktatur der Finanzen abzuschütteln.

Wie stark wir schon im Griff der Finanzdiktatur sind, zeigt sich doch deutlich in den Werten, die öffentlich angebetet werden:

Die Regierenden bemühen sich mit aller Kraft die Märkte zufrieden zu stellen. Das sagen Sie ganz öffentlich. Aber wollen wir auf der Welt sein um Märkte zufrieden zu stellen? Oder wollen wir Märkte die uns zufrieden stellen?

Früher dienten die Märkte dazu, um Wirtschaftsgüter und Dienstleistungen bereitzustellen, die von den Menschen dringend benötigt wurden. Alles war knapp. Durch Industrialisierung und Rationalisierung ist es dann sogar möglich geworden alles mögliche an Luxusgütern und Konsumgütern bereitzustellen, die über die Grundbedürfnisse weit hinausgehen. Ja man hat sogar eine Werbeindustrie entwickelt, die darauf basiert Bedürfnisse zu wecken, die natürlich überhaupt nicht angelegt sind. Andererseits zeigen die Märkte aus sich keinerlei Tendenzen sozial wichtige Dienstleistungen wie zum Beispiel ausreichend Pflegekräfte oder gute Pädagogen zur Verfügung zu stellen, denn davon profitieren Sie nicht so vordergründig. Ja inzwischen werden die größten Gewinne an einer Börse gemacht, wo weder etwas hergestellt wird, noch sinnvolle Dienstleistungen finanziert werden, oder Unternehmer der Realwirtschaft unterstützt werden. Genau dieser Finanzsektor ist es aber, der zur Zeit die Welt regiert und zufrieden gestellt wird nach dem Willen der Regierenden.

Wie glaubhaft ist es, wenn es bei vielen Forderungen nach Sozialleistungen und Bildung heißt: „Wir müssen sparen, es ist kein Geld da!“, andererseits plötzlich Milliarden aus dem Hut gezaubert werden um den €, die Banken, die Wirtschaft zu retten? Die Griechen retten? Welche Griechen? Meine Menschenbrüdern, die wie ich mit ihren knappen finanziellen Möglichkeiten um Teilnahme an den Errungenschaften der Gemeinschaft und mehr Freiheit ringen, oder die Griechen die bedingungslose Vasallen der Plutokraten sind?

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Friedensforum
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Saturday, 18. june 2011 6 18 /06 /Juni /2011 11:44

Eine Aktion für das Bedingungslose Grundeinkommen

 

Die Würde des Menschen ist unantastbar !
Brandbrief eines entschiedenen Bürgers:
http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/sheets/aktuelles/BUKA.htm


Darin:
Ab heute widerstehe ich offen jeder staatlichen Zumutung, ein mir unsinnig erscheinendes Arbeitsangebot anzunehmen oder unsinnige, vom Amt mir auferlegte Regeln zu befolgen. Auch die durch die Wirklichkeit längst als illusorisch erwiesene Fixierung auf "Erwerbsarbeit" lehne ich in jeder Weise ab.
Ich beanspruche ein unbedingtes Recht auf ein freies, selbstbestimmtes Leben, welches ich einer von mir selbst gewählten, mir selbst sinnvoll erscheinenden und mir nicht von außen vorgeschriebenen Tätigkeit widmen darf – auch wenn ich durch die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse gezwungen bin, dafür Hartz IV in Anspruch zu nehmen.
(…)
Wenn ich Sanktionen erhalte, ist im Sinne der Wiedereinsetzung der Grundrechte der Klageweg zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe geöffnet. (…)
Wenn ich Sanktionen nicht erhalte, erheben wir diese Situation zum Präzedenzfall: Sanktionsfreiheit muss dann für alle gelten!

Sie können den "Brandbrief" um die Menschenrechte in Deutschland auch mit Ihrer Unterschrift unterstützen:
http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/sheets/aktuelles/BUKA-unterstuetzen.htm

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Lebensalltag
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Thursday, 26. may 2011 4 26 /05 /Mai /2011 11:49

NETZWERK GRUNDEINKOMMEN

NEWSLETTER

Extraausgabe, Mai 2011

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sanktionen und Leistungskürzungen bei Transfersystemen verletzen das

Grundrecht auf eine bedingungslose Sicherung der Existenz und Ermöglichung

der Teilhabe an der Gesellschaft. Sanktionen und Leistungseinschränkungen

stürzen die Betroffenen in eine extreme existenzielle Notlage und grenzen sie

aus der Gesellschaft aus.

Sanktionen und Leistungseinschränkungen sind ein Herrschaftsinstrument in

den Händen des Staates und der Verwaltung gegen Menschen zur Durchsetzung

ihrer Verhaltensanforderungen und öffnen der behördlichen Willkür

gegen Menschen Tür und Tor.

Erich Fromm setzte dagegen: "Das garantierte Einkommen würde nicht nur aus

dem Schlagwort 'Freiheit' eine Realität machen, es würde auch ein tief in der

religiösen und humanistischen Tradition des Westens verwurzeltes Prinzip

bestätigen, dass der Mensch unter allen Umständen das Recht hat zu leben.

Dieses Recht auf Leben, Nahrung und Unterkunft, auf medizinische Versorgung,

Bildung usw. ist ein dem Menschen angeborenes Recht, das unter

keinen Umständen eingeschränkt werden darf, nicht einmal im Hinblick darauf,

ob der Betreffende für die Gesellschaft 'von Nutzen ist'."

Kämpfen wir gegen die Herrschaftslogik der Disziplinierung und der obrigkeitsstaatlichen

Gewalt gegen Menschen und streiten für das Grundrecht auf die

bedingungslose Sicherung der Existenz und Ermöglichung der gesellschaftlichen

Teilhabe! Weg mit den Sanktionen!

Ronald Blaschke

Kampagne

"Weg mit dem offenen Strafvollzug Hartz IV –

Für ein Grundeinkommen für alle!"

Am 6.6.2011 wird anlässlich des Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

und des Antrags der Fraktion DIE LINKE eine öffentliche Anhörung zum Thema

Sanktionen bzw. Leistungseinschränkungen bei den Grundsicherungen (Hartz

IV=SGB II, SGB XII) im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen

Bundestages durchgeführt (siehe ausführlichen Bericht dazu).

Das Netzwerk Grundeinkommen ruft im Zusammenhang mit dieser Anhörung

zur Kampagne „Weg mit dem offenen Strafvollzug Hartz IV – Für ein Grundeinkommen

für alle!“ auf:

1. Nehmen Sie an der öffentlichen Anhörung teil: Deutscher Bundestag,

06.06.2011, 14.00 – 15.30 Uhr (Anmeldung über das Ausschusssekretariat)

und bekunden Sie durch Ihre Anwesenheit Ihre Forderung nach einer

vollständigen Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen.

Für alle, die nicht dabei sein können: Eine Aufzeichnung und die Liveübertragung

der öffentlichen Anhörung sind geplant, mehr dazu demnächst auf

www.grundeinkommen.de.

2. Senden Sie eine Mail an alle Bundestagsabgeordneten und an die

Mitglieder des Ausschusses für Arbeit und Soziales mit der Forderung „Weg mit

den Sanktionen und Leistungseinschränkungen bei allen Grundsicherungen“.

Machen Sie darauf aufmerksam, dass Sanktionen/Leistungskürzungen

grundrechtswidrig sind, weil sie das Grundrecht auf eine Existenz- und

Teilhabesicherung verletzen.

Grundeinkommens-Befürwortende sollten darüber hinaus darauf aufmerksam

machen, dass die vollständige Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen

begleitet werden muss von der Abschaffung der sozialadministrativen

Bedürftigkeitsprüfung und der Anhebung der Transfers auf ein

die Existenz und die Teilhabe sicherndes Niveau. Die Forderung lautet dann:

Weg mit den Sanktionen und Leistungseinschränkungen – Für ein Grundeinkommen

für alle!“

3. Unterstützen Sie das Petitionsvorhaben „Weg mit dem

Sanktionsparagrafen 31 (Hartz IV, SGB II)“ unter

 

 www.sanktionenweg.

de 

. Dort finden Sie Erläuterungen zum Vorhaben, zur Unterstützer-

Innenliste, zur Völkerrechts- und Grundrechtswidrigkeit der Sanktionen/

Leistungskürzungen. Sammeln Sie mit den Listen Unterschriften, die bei

Erreichung der für eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss nötigen

Anzahl von 50.000 UnterstützerInnen beim Bundestag eingereicht wird.

Beteiligen Sie sich an der Kampagne „Weg mit dem offenen

Strafvollzug Hartz IV – Für ein Grundeinkommen für alle!“.

Impressum

Herausgeber: Netzwerkrat des Netzwerks Grundeinkommen

Redaktion: Reimund Acker, Ronald Blaschke, Stefan Ziller

V.i.S.d.P.: Stefan Ziller, Alt-Biesdorf 62, 12683 Berlin, 030 2325 2410

Der Newsletter des Netzwerks Grundeinkommen erscheint etwa zweimonatlich und

wird als E-Mail an die AbonnentInnen versandt. Er kann hier abonniert werden.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen

AutorInnen wieder. Beiträge und Themenvorschläge sind an die Redaktion zu richten.

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Friedensforum
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Thursday, 9. december 2010 4 09 /12 /Dez. /2010 21:48

Liebe Freunde, Die abschreckende Einschüchterungs-Kampagne seitens Regierungen und Konzernen gegen WikiLeaks, die wahrscheinlich gegen kein Gesetz verstoßen, ist ein Angriff auf Pressefreiheit und Demokratie. Wir brauchen dringend einen massiven öffentlichen Aufschrei, um den Crackdown zu stoppen – lassen sie uns in dieser Woche 1 Million Stimmen sammeln und ganzseitige Anzeigen in US-Zeitungen schalten. Sign the petition Die massive Einschüchterungs-Kampagne gegen WikiLeaks jagt den Verfechtern der Pressefreiheit allerorten eisige Schauer über den Rücken. Rechtsexperten sind der Meinung, dass möglicherweise nicht einmal das Gesetz gebrochen wurde. Trotzdem haben US-Top-Politiker WikiLeaks als terroristische Vereinigung bezeichnet und Kommentatoren sogar die Ermordung ihrer Mitarbeiter gefordert. Die Organisation ist massiven Angriffen seitens Regierungen und Konzernen ausgesetzt. Doch WikiLeaks veröffentlicht lediglich Informationen, die von einem Informanten zugespielt werden. Außerdem arbeitet WikiLeaks weltweit mit angesehenen Zeitungen (NYT, Guardian, Spiegel) zusammen, um die Informationen sorgfältig zu prüfen, die veröffentlicht werden sollen. Wenn WikiLeaks gegen Gesetze verstoßen hat, dann müssen rechtliche Schritte hiergegen unternommen werden. Doch die massiven außergerichtlichen Einschüchterungen sind ein Angriff auf die Demokratie selbst. Die massiven außergerichtlichen Einschüchterungen sind ein Angriff auf die Demokratie. Es braucht dringend einen öffentlichen Aufschrei für die Meinungs- und Pressefreiheit. Unterzeichnen Sie die Petition, um den Crackdown zu stoppen und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen – lassen Sie uns in dieser Woche 1 Million Stimmen sammeln und ganzseitige Anzeigen in US-Zeitungen schalten! http://www.avaaz.org/de/wikileaks_petition/?vl WikiLeaks handelt nicht alleine – sie arbeitet mit großen Zeitungen zusammen (New York Times, Guardian, Der Spiegel, etc.), um sorgfältig 250.000 US-diplomatische Nachrichten zu überprüfen und alle Informationen zu entfernen, deren Veröffentlichung unverantwortlich wäre. Bislang wurden lediglich 800 Nachrichten veröffentlicht. Frühere WikiLeaks-Veröffentlichungen haben regierungsgestützte Folter, die Morde an unschuldigen Zivilpersonen im Irak und Afghanistan, sowie Wirtschaftskorruption aufgedeckt. Die US-Regierung versucht zurzeit alle ihr zur Verfügung stehenden gesetzlichen Möglichkeiten, um WikiLeaks davon abzuhalten, weitere Nachrichten zu veröffentlichen, doch die Gesetze der Demokratie schützen auch die Pressefreiheit. Den USA und anderen Regierungen mögen die Gesetze, die unsere Meinungsfreiheit schützen, vielleicht im Weg stehen, doch genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir sie haben, und dass nur ein demokratischer Prozess sie ändern kann. Moderate Menschen mögen nicht damit einverstanden sein, dass WikiLeaks mithilfe der kooperierenden Zeitungen mehr Informationen zu Tage fördert, als die Öffentlichkeit sehen sollte. Dass die diplomatische Diskretion unterminiert wird und dass dies alles richtig sei. Oder sie sind nicht sicher, ob der Gründer Julian Assange ein Held oder ein Schurke ist. Aber nichts davon rechtfertigt eine derart üble Einschüchterungs-Kampagne von Regierungen und Konzernen, um einen legalen Medienkanal zum Schweigen zu bringen. Klicken Sie unten, um sich dem Ruf nach einer Beendigung des Crackdowns anzuschließen. http://www.avaaz.org/de/wikileaks_petition/?vl Haben Sie sich je gefragt, weshalb die Medien so selten die ganze Geschichte dessen, was sich hinter den Kulissen abspielt, berichten? Das ist der Grund –wenn es doch getan wird, könnten die Reaktionen der Regierungen übel sein. Und wenn dies passiert, dann muss die Öffentlichkeit für ihr demokratisches Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit aufstehen. Nie war es nötiger für uns, dass wir dies tun. Voller Hoffnung, Ricken, Emma, Alex, Alice, Maria Paz und der Rest des Avaaz-Teams Mehr Informationen: Kreditkartenfirmen: Ku-Klux-Klan ja, Wikileaks nein (sueddeutsche.de) http://www.sueddeutsche.de/politik/kreditkartenfirmen-lieber-ku-klux-klan-als-wikileaks-1.1033641 US-Reaktionen auf die Assange-Verhaftung (Deutsche Welle) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6308119,00.html WikiLeaks: Staatsfeind Nr.1 (Carta) http://carta.info/36236/wikileaks-staatsfeind-nr-1/ Amazon sperrt Server für WikiLeaks (Tagesschau.de) http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks232.html

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik
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