Dienstag, 27. oktober 2009 2 27 /10 /2009 14:46

Die Finanzkrise im Spiegel der Astrologie

Gegenwart und Prognose für  2010 / Gefährdung für den Frieden?

Der Astrologe Claude Weiss veröffentlichte im März 2008 einen Artikel über Saturn/Pluto Zyklen im Zusammenhang mit Börsenkursen und stellte fest, dass in den Phasen der Konjunktion bis Opposition die Kurse eher auf Gewinn gingen, von der Opposition bis zu nächsten Konjunktion eher auf Verluste (http://www.astrologieheute.ch/index.aspx?mySite=Artikel&ArtNr=931). Wir befinden uns zur Zeit tatsächlich in einer Phase, in der Saturn die Opposition zu Pluto hinter sich hat und auf ein Quadrat auf Pluto zuläuft. Auf jeden Fall kann am Verfolgen von Pluto/Saturn Zyklen in der Vergangenheit, das diese im Zusammenhang mit wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen stehen. Ebenso wie die Aspekte von Uranus und Saturn. Nun bin ich aber keineswegs der Meinung, dass die Gegenwärtige Krise durch irgendwelche astrologischen Aspekte verursacht ist und der Mensch es einfach hinnehmen muss, oder wie einige es handhaben und durch Beobachtung der Konstellationen dies ausnutzen um bei ihren Börsenspekulationen den Gewinn zu erhöhen. Die Krisen sind viel mehr verursacht durch die Menschen, die die schöpferische Freiheit und Gestaltungskraft ihres Mensch Seins aufgeben zu Gunsten eines passiven sich Treiben Lassen von Zeitströmungen und egoistischen Bestrebungen nach Macht und Besitz. Schon Paracelsus sagte: „ Die Sterne zwingen nicht, sie machen nur Geneigt“. Es spricht aber nicht für Weisheit, wenn man diese Neigung einfach ignoriert und die Tatsache leugnet, dass der Mensch mit seiner Seele auch in kosmische Verhältnisse eingebettet ist. Daher kann die tiefere Auseinandersetzung mit der Astrologie durchaus einen wertvollen Beitrag zu einem weisheitsvolleren Umgang mit den Menschheitsproblemen geben.

Uranus – Saturn Opposition

Von 2008 bis 2010 stehen sich Uranus und Saturn am Himmel gegenüber (Opposition) mit Höhepunkten (Exaktheit der Aspekte) im November 2008, Februar und September 2009, April und Juli 2010. Saturn in Jungfrau (traditionell Zeichen für Arbeit, Gesundheit, Ordnung, Vernunft, Wahrnehmung und Anpassung an Lebensbedingungen). Uranus in Fische, dem Zeichen von Visionen, Illusionen, Mystik, Auflösung, Erlösung, Täuschung, Geheimhaltung und Reinigung. Die Themen im Weltgeschehen sind Finanzkrise, Arbeitslosigkeit und Schweinegrippe. Von 1918 bis 1920 war ebenfalls Uranus-Saturn Opposition in Zeichen Löwe/Wassermann bis Jan 1919, dann übergehend in Fische/Jungfrau. Themen: Weltwirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und Spanische Grippe. Bei der Opposition 1965 bis 1967 (Uranus in Jungfrau, Saturn in Fisch) standen Weltpolitisch Vietnamkrieg, Kulturrevolution in China im Vordergrund. In Deutschland Wirtschaftskrise (1966 Die Bonner Regierungskoalition zwischen CDU/CSU und FDP zerbricht an verschiedenen Ansichten zur Besserung der Finanzlage des Bundes, Feb 1967 Erste konzertierte Aktion zur Überwindung der Wirtschaftskrise unter Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD)).

 Das uranische Prinzip ist gekennzeichnet durch den Drang nach Befreiung von den dualen Prinzipien der Seins. Der Mensch ist mit seinen Emotionen gebunden an die Dualität von Sympathie und Antipathie, von Liebe und Hass, Freiheit und Unabhängigkeit usw. Das uranische Prinzip verleitet den Menschen dazu sich über diese Dualität zu stellen und sich bildlich gesprochen von der Erde zu entfernen, sich nicht auf die „niedere Ebene“ der dualen, emotionalen Lebenskämpfe einlassen. Er möchte herausgehoben und erhaben über den Bedingungen des irdischen Daseins strahlen, frei von allen irdischen Gesetzen und emotionalen Bindungen. Uranus repräsentiert in extremer Weise Fortschritt, Unabhängigkeit und Erkenntnis jenseits von Gut und Böse. Dem Uranus haften in starkem Maße jene Wesenszüge an, die in der Geisteswissenschaft dem Luzifer zugeordnet werden. Wir können den Uranus damit auch als luziferische Versuchung mit Erdflucht und Abspaltung von Gefühlen bezeichnen. ( Luzifer bei Rudolf Steiner  http://anthroposophie.byu.edu/aufsaetze/a101.pdf Treten nun Saturn und Uranus in Beziehung (Aspekt) zueinander, so stellt sich das Thema wie die miteinander scheinbar unvereinbaren Gegensätze von Gesetz, Gewissen, Erfahrung, Realität und Pflicht (Saturn) auf der einen Seite und Fortschritt, Freiheit, Entfernung von den  Dualen Bedingungen auf der anderen Seite in das Leben integriert werden können. Eine einseitige „entweder oder“ Lösung wird nur momentan eine Erleichterung bringen und mit Sicherheit die Reaktion und Verstärkung der anderen Seite auslösen. Ein Beispiel für die Wirkung von Uranus Opposition Saturn für die Allgemeinheit ist zum Beispiel die aktuelle Finanzkrise. Es sind aber nicht Uranus und Saturn Verursacher der Finanzkrise, sondern die unmittelbar beteiligten Menschen, die erhaben und abgespalten von der Realität und Verantwortung im Rausch der grenzenlosen Gewinnoptionen und frei von Verantwortung alles Maß der Saturn verloren haben. Auf der anderen Seite stehen die Verluste und Opfer der Bürger die jetzt die Einschränkungen des Saturns tragen. Eine Reaktion darauf ist der Ruf nach Gesetzen (Saturn) und staatlichen Maßnahmen zur Verhinderung künftiger wilder Spekulationen und schon wehrt der Uranus sich wieder auf der anderen Seite gegen eine Maßregelung durch Gesetze und droht mit Stillstand des Wirtschaftswachstums.

Saturn und Pluto

Pluto ist gekennzeichnet durch eine sehr starke, zielorientierte und fixierte Vorstellungskraft. Er bringt die Versuchung, sich emotional an alte, subjektive, durch Vererbung, Erziehung und kollektive Suggestionen erweckte Vorstellungen und Ideale zu Binden. Sinnfälliger weise fällt die Zeit seiner Entdeckung mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus zusammen. Alle Plutoaspekte konfrontieren in extremer Weise mit subjektiven und/oder  kollektiven Vorstellungen und offenbaren auch die starke Bindung daran. Man kann auch sagen, Plutoaspekte prüfen die Bereitschaft zur Wandlung. In den letzten Jahren lief Pluto durch das Zeichen Schütze, der mit Religion und Weltanschauung assoziiert ist und offenbarte durch die starke Präsenz von Fundamentalismus und Terrorismus das Zerstörerische des Pluteinflusses, wenn keine Bereitschaft zur Wandlung religiöser, weltanschaulicher Vorstellungen und Ideale besteht. Zurzeit (24.10. 2009) läuft der Saturn in ein Quadrat zu Pluto, während in Deutschland die Pläne für eine neue Regierungsperiode ausgearbeitet werden. Die Vorstellungen von Gesetzen und staatlichen Regelungen ( Pluto in Steinbock) werden mit der Wirklichkeit von Arbeitswelt und kulturellem Beziehungsleben ( Saturn im Übergang von Jungfrau zu Waage ) konfrontiert. In den Nachrichten erscheinen Meldungen über die Rücknahme von Plänen zur Sozial- und Finanzpolitik wegen der bestehenden Realen Krisenlage. Exakt wir das Quadrat am 15.11.2009, 31.1.2010 und 21.8.2010. Im Jahr 1973 war die vorhergehende Annäherungsquadratur des Saturn zum Pluto (Wikipedia: Im Jahr 1973 bestimmen die Ölkrise, die Watergate-Affäre, der Putsch in Chile und der Jom-Kippur-Krieg das Weltgeschehen ). Die Vorstellungen von Beziehungen, Harmonie, Diplomatie und Verhältnissen in der Allgemeinheit ( Pluto in Waage ) treffen auf die Realität der begrenzten Ressourcen von Mutter Erde (Saturn in Krebs, dem Zeichen des mütterlichen, nährenden Prinzips).

Vorausschau auf 2010, Gefährdung des sozialen und Weltfriedens

Wie ersichtlich, sind die kosmischen Spannungsaspekte zwischen Uranus-Saturn und Pluto-Saturn noch bis Ende 2010 wirksam und es steht damit zu erwarten, dass uns auch im Hinblick auf die Finanzkrise noch einiges erwartet. Ich denke dass es am Beginn des Jahres, wenn Pluto/Saturn exakt wird, noch eine große Pleite offenbart wird und der Konflikt sich verschärft. Pluto in Steinbock wird die Neigung bringen, sich an alte Vorstellungen von staatlicher Regelung zu klammern und Saturn in Waage durch Gesetze in das öffentliche Leben stark einzugreifen. Im Hinblick auf den Weltfrieden und sozialen Frieden im eigenen Land wird es entscheidend darauf ankommen, gerade nicht in den Grenzen alter Vorstellungen sich zu fixieren. Ein Festhalten an die alten Vorstellungen, dass Wirtschaftswachstum im alten Sinne, das heißt immer mehr Produktion von Konsumgütern ohne Rücksicht auf die Begrenztheit von Energie und Umweltressourcen, hieße die Realitäten (Saturn) zu missachten. Die Neigung nach Macht und Reichtum (Pluto) missbraucht die Gesetze (Saturn) gerne zur Durchsetzung egoistischer Interessen und vergisst die weise Seite des Saturn, von vernünftiger Begrenzung des Egos. Wenn mächtige Staaten die begrenzten Umweltressourcen jetzt für sich beanspruchen, führt dies immer stärker zu einem bedingungslosen Kampf, der schon längst begonnen hat.  Auch der soziale Frieden im eigenen Land wird gefährdet, denn mehr Produktion im Sinne von Quantität führt keineswegs zu mehr bezahlten Arbeitskräften wie immer behauptet wird. Wie wäre es mal mit der Idee Arbeit zu fördern,  die haufenweise vorhanden ist und keine Umweltressourcen frisst? Zum Beispiel mangelt es doch an genügend Lehrern, Krankenpflegern und an anderen Stellen im sozialen Bereich. Haben wir wirklich zu wenig Autos, Handys, Fernseher und allem möglichen elektronischem Schnick Schnack? Oder zu wenig Plastiktüten? Was es im Moment für die Umwelt heißt, Plasmafernseher zu produzieren ist nur ein Beispiel zum nachdenken. ( http://www.welt.de/wissenschaft/article2187154/Flachbildschirmproduktion_schaedigt_Atmosphaere.) Die Wirtschaft fördern kann man auch, indem man denjenigen mehr Kaufkraft zubilligt, die so am Existenzrand stehen, dass sie sich nicht einmal die Grundbedürfnisse wie qualitative Nahrung, Bildung und Kultur leisten können.

Ich denke die Probleme, die in einer dualen irdischen Existenz auftreten werden sich nie vollkommen lösen können, denn auf der dualen Ebene sind Freiheit und Gesetz, Armut und Reichtum, Ego und Gemeinschaft einfach Gegensätze, die sich immer wieder neu auspendeln müssen, aber der Mensch hat die Möglichkeit durch Bewusstwerdung und Entwicklung innerer menschlicher Werte die Realität gerechter und weisheitsvoller immer wieder neu zu erschaffen.

© Gerhard Himmel, 27.10.2009

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Samstag, 12. september 2009 6 12 /09 /2009 11:16

Gedanken und Reflektionen kurz vor der Wahl

Jetzt ist ein weiterer Hinweis dafür aufgetaucht, das die Gutachten für die Sicherheit des vorgesehenen Atommüll- Endlagers schlichtweg geschönt waren. Die Wissenschaft hat festgestellt... Die meisten Menschen gehen wohl davon aus, das die Wissenschaft unabhängig und oblektiv der Forschung dient. Ja eigentlich ist Sie die neue Ersatzreligion, die vor allem auch auf dem Gesundheitssektor als heilige Inquisition auftritt, die alles verdammt und auszuschalten sucht was „Nicht wissenschaftlich bewiesen und erprobt ist.“. Vieleicht hat es ja mal eine Zeit gegeben, wo Forschen bedeutete neugierig nach einer Wahrheit zu suchen, doch in unserer Zeit ist sie längst in Abhängigkeit zu Wirtschaft und Politik geraten. Die Wirklichkeit sieht so aus, dass Forschungsaufträge nicht mehr so formuliert werden, wie verhält sich dieses oder jenes, sondern bringen Sie wissenschaftliche Beweise für dieses oder jenes. Ich selbst habe es erlebt, als ich in einem Forschungslabor tätig war, wie dort der Auftrag kam nachzuweisen, das die Temperatur des Elbwassers durch die Einleitung von Kühlwasser aus dem Atomkraftwerk Krümel nicht so hoch ansteigt, dass der Lebensraum Elbe und der Fischbestand gefährdet wird. Nun man hat es wissenschaftlich sauber beweisen können, indem man die Temperaturerhöhung in Krümel gemessen hat, dann die Temperaturerhöhung an der Elbmündung. Das ganze geteilt durch zwei und schon hatte man den Durchschnittswert der Temperaturerhöhung, die tatsächlich nur geringfügig, ungefährlich war. Bloß, den Fischen, die in Krümel vorbeischwimmen ist der Durchschnittswert ziemlich gleich, denn Sie sterben in der hohen Temperatur, die dort herrscht. Unseren Enkeln wird es auch gleich sein, das damals die Politik entschieden hat, das die Lagerung in Gorleben sicher ist und die Wissenschaft sich dazu herabgelassen hat mit der Politik ins Bett zu steigen. Viele Atomkraftgegner sind zu den Zeiten, wo auch die sogenannten Grünen noch laut und außerparlamentarisch gegen Atomkraft protestiert haben, zusammengeschlagen worden und oder verhaftet worden. Die Katastrophe von Tschernobil hat dramatisch, aber nur kurzfristig die Frage nach der Atomkraft wieder aufgeworfen. Jetzt sind durch die neuen Enthüllungen wieder einige mehr aufgewacht und es gibt eine Petitionseingabe zum zügigen Ausstieg aus der Atomkraft, der schon von vielen unterzeichnet worden ist. Wer die Petition auch unterzeichnen möchte kann dies unter: http://www.campact.de/atom2/sn3/signer .

 

Die Frage ist aber viel mehr, wie lange wollen die Bürger eigentlich noch blauäugig den Versprechungen und Credos der Wissenschaft ungesehen glauben schenken und ihre Hoffnung auf diese oder jene Partei oder Regierung bauen? Ich kann mich noch sehr genau erinnern, wie ich als Jugendlicher meinen Eltern die Frage gestellt habe: „ Wie war das mit Hitler eigentlich möglich? Habt Ihr denn nichts gemerkt? Wäre Hitler ohne die Zustimmung großer Teile der Bevölkerung möglich gewesen? Werden unsere Enkel mal fragen: War es Euch wirklich egal, das wir uns jetzt mit Atommüll, aufgebrauchten Energie und Wasserresorcen, mit einem riesigen Schuldenberg und Klimakatastrophen rumschlagen müssen?

 

Jetzt ist Wahlkampf und die etablierten Parteien versprechen wieder einmal alles Mögliche und reiten vor allem auf der heiligen Kuh Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum herum. Reden von Steuersenkung für den Mittelstand, oder Schaffung von Arbeitsplätzen,die einen durch Milliardenivestitionen in marode Betriebe und Banken, die anderen durch Ausbau auf dem ökologischen Sektor. Wieder andere durch Reichensteuer und mehr Eingriff der Politik in die Wirtschaft. Niemand aber stellt sich der Wahrheit, das die gegenwärtigen Probleme nicht mit den alten, bekannten Instrumenten gelöst werden können und auch nicht der Wahrheit, das wir längst nicht mehr die freie, demokratische, soziale Gesellschaft sind, dessen Werte so vehement in afganistan verteidigt werden müssen. Die Politik ist Hoffnungslos abhängig von Wirtschaftsinteressen und die Wirtschaft von betriebsblinden staatlichen Eingriffen in die Wirtschaft. Wer hat zum Beispiel Vorschläge, das Geld wieder das wird was es sein soll, nämlich ein Tauschwert für Ware und Dienstleistungen, die tatsächlich vorhanden sind? Es ist doch deshalb eingeführt worden, weil der ursprüngliche Tauschhandel völlig unpraktikabel für unsere Zivilisation geworden sind. Oder können Sie sich vorstellen, das der Autohändler mit seinen Autos auf den Markt geht und seinen Opel anteilig für ein Brot, Packung Nudeln, Kohlkopf, Rasierwasser usw. zum Tausch anbietet. Dazu taugt das Geld praktisch als symbolische Ware, die aber nur dann Ihren Wert behält, wenn hinter dem Geldwert ein tatsächlicher Gegenwert von Ware steht, was längst nicht mehr der Fall ist. Eine echte Ware verliert zum Beispiel mit der Zeit seinen Wert. Wenn Sie ein Auto kaufen, ist es mit der Zeit abgenutzt und immer weniger Wert. Wenn Sie Geld im Tresor Bunkern, anstatt es dem Wirtschaftsfluss durch Kauf oder Investition in eine Produktion stecken, bekommt es Zinsen und vermehrt sich. Nehmen wir einmal an, jemand erbt viel Geld, ist ein Geizkragen und bunkert sein Geld auf der Bank, nutzt es nicht um etwas Gemeinnütziges zu produzieren oder zu unterstrützen, dann wird es durch Zinsvermehrung mehr, statt sich abzunutzen. Wo bleibt da der reale Gegenwert? Meiner Meinung nach stimmt da etwas nicht.

Auf der anderen Seite, ist die Arbeitskraft des Menschen zu einer Ware geworden und direkt mit seiner Existenz verknüpft. Wenn ein Mensch seine Arbeitskraft verkauft, verkauft er damit seine ganze Person und seine Existenz ist davon abhängig. Er denkt damit er geht für sich selbst und seine Existenz arbeiten. Durch diese Abhängigkeit wird er Sklave für die vom Arbeitsmarkt angebotene Lohnarbeit. Menschenwürdiger wäre es aber, wenn die Arbeitskraft nicht eine Ware wäre, sondern eine zum Menschen gehörende Fähigkeit, die er aus freier Entscheidung aus einem echten sozialen Denken und Bedürfnis auch als Gabe zur Vermehrung der Gemeinschaftsgüter und Dienstleistungen einsetzen kann. Arbeit gibt es ja in Wirklichkeit genug und wird sicher auch nicht ausgehen, aber Lohnarbeit im klassischen Sinne gibt es nicht mehr so viel und wird es auch nicht mehr geben, denn viele Bedarfsgüter und Dienstleistungen werden von Maschinen und Robotern hergestellt.
Man sollte nicht die Auswirkungen unterschätzen, welche Gedanken der Mensch bei seinen Handlungen, seiner Arbeit oder im zusammenhang mit den Dingen und Begriffen hat. Denken wir einmal daran, das Tiere wie Schweine, Hühner, Fische, Rinder usw. als Wahre gedacht werden, wie sie inzwischen nur in Warenwert für die Nahrungsindustrie gedacht werden und kalt und aller menschlichkeit unwürdig gehalten werden. Wie ist das wenn die Arbeitskraft als Ware gedacht wird? Wenn die Fähigkeiten, Talente und erlerntes Können nichts weiter sind als eine Ware?

Rudolf Steiner regte an, die Existenzgrundlage des Menschen von der Lohnarbeit abzukoppeln und die Arbeitskraft des Menschen von der Vorstellung als Ware. Inzwischen ist der Gedanke eines Bedingungslosen Grundeinkommens, losgelöst von der Lohnarbeit oder anderen Bedingungen populärer geworden, auch bei Wirtschaftsexperten und Wissenschaftlern als realistisch umsetzbar oder sogar als erforderlich für das zukünftige Wirtschaftsleben angesehen.

Veränderung fängt im Kopf an und bei jedem selbst. Es wäre sicher eine Illusion zu glauben, dass eine Veränderung der äußeren Bedingungen allein, wie z.B. die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens, alle Probleme lösen könnte oder sich als nur segensreich auswirken würde. Wahre Freiheit ist unabhängig von äußeren Bedingungen und jeder der möchte, kann sich mit dem Gedanken durchdringen, dass er im Innersten ein Selbst trägt, dass Ihm mit allen Menschen gemeinsam ist, dass Ihn zu einem König macht, es Ihm ermöglicht eigene Werte zu entwickeln und sich gedanklich davon lösen, das seine Arbeitskraft eine Wahre ist und zwangsweise seine Existenz und sein Wert unmittelbar mit Lohnarbeit gekoppelt sein muß. Er kann auch aufräumen mit dem Gedanken, das er für sich arbeitet und stattdessen sein Bewusstsein damit durchdringen, das er in Wirklichkeit für andere arbeitet und alles was er an Ware oder Dienstleistung in Anspruch nimmt, den Ursprung hat in Arbeit, die Andere für Ihn geleistet haben. Mit Arbeit meine ich hier nicht Lohnarbeit, sondern jede Tätigkeit, sei sie mehr Mental oder Körperlich, bezahlt oder nicht bezahlt. Solche Gedanken kommen bei genauem Hinsehen der bestehen Wirklichkeit näher und werden den Willen zur Gestaltung der äußeren Realität beflügeln und zu mehr Sachlichkeit und Kompetenz führen, als ein passives hoffen auf politische Parteien, deren Blick durch Abhängikeit von Machtgelüsten und wirklichkeitsfremden, überholten Maximen getrübt ist.

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Friedensforum
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Sonntag, 30. august 2009 7 30 /08 /2009 11:11

 

Vom 14. - 20.9.2009 ist in Europa die Woche des Grundeinkommens. Das heißt in vielen Städten der Bundesrepublik  finden Veranstaltungen wie Theater, Vorträge, Kinderveranstaltungen, Informationsstände und andere Aktivitäten statt, die auf die Idee des Grundeinkommens aufmerksam machen und informieren wollen. Das ZDF berichtete in der Sendung Abenteuer Wissen am 19.8. über ein Dorf in Nanibia, in dem das Modell eines Bedingungslosen Grundeinkommens getestet wurde. Das heißt, jeder Einwohner des Ortes erhielt ein Grundeinkommen, unabhängig von seinem Alter oder finanziellen Status und ohne Forderung von Gegenleistung. Ziel der Studie war, zu untersuchen, ob mit diesem Modell Hunger und Armut bekämpft werden könnte und ob und wie sich die sozialen Bedingungen und Verhalten von den Empfängern eines Bedingungslosen Grundeinkommens entwickeln. (Der Film kann im Internst unter: http://www.forum-grundeinkommen.de/filme-bge/grundeinkommen-dorf-otjivero-nabibia angeschaut werden ). Auch der Spiegel berichtete darüber (DER SPIEGEL 33/2009 vom 10.08.2009, Seite 48
Autor: Dialika Krahe). Aber nicht nur als Modell für Afrika, sondern auch in Europa wird die Idee des Grundeinkommens immer populärer und wird von vielen Wirtschaftsexperten, Unternehmern und interessierten Bürgern diskutiert.Diejenigen, die bereits von dieser Idee begeistert sind, fragen sich, ob es am 27. September  zur Bundestagswahl die Möglichkeit gibt, Grundeinkommen zu wählen ob es Kandidaten oder Parteien gibt, die diese Idee vertreten. Diskutiert wird die Idee des Grundeinkommens in fast allen Parteien, mit verschiedenen Modellen der Umsetzung,was davon zeugt, dass es sich nicht um eine Utopie handelt, sondern um eine ernsthaft zu erwägende innovative Idee. In einigen Wahlkreisen stehen Parteiunabhängige Kandidaten zur Wahl, die das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens vertreten, aber auch einige Kandidaten der etablierten Parteien sind Befürworter der Idee. Nähere Informationen dazu findet man im Internet auf verschiedenen Seiten unter dem Suchbegriff Grundeinkommen.
Viele, für die diese Idee neu ist, tun sie aber gleich als Spinnerei ab, oder zumindest als Illusion angesichts der bestehenden Finanzkriese und dem Gejammmer der Politiker, das es ja schon nicht zu bezahlen ist, wenn jetzt zum Beispiel nach den Tarifverhandlungen mit den Kindertagesmüttern diese etwas mehr Lohn bekommen. In der Tat muss natürlich gefragt werden, wie denn ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu finanzieren wäre. Interessant ist, dass bedeutende Wirtschaftsexperten, Wissenschaftler  und Führungskräfte der Finanzmärkte eindeutig zu dem Ergebnis kommen, dass es kein Problem der Finanzierung gebe, sondern das Problem eher im Umgang mit der neu entstandenen Freiheit und größeren Verantwortungsübernahme  liegt, die entsteht, sollte die Idee des  bedingungslosen Grundeinkommens verwirklicht werden. Ein spannender und sehr Informativer Film, über die Idee und Realisierung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, der auf dem Modell von Götz Werner (Gründer der DM Marktkette) beruht, stellt das Thema aus verschiedenen Perspektiven von Altagsleben, Wirtschaft, Finanzpolitik usw. verständlich dar und ist sehr empfehlenswert für alle, die zum ersten Mal davon höhren, oder sich ein genaueres Bild von der Idee machen wollen. Im Rahmen der Woche des Grundeinkommens wird der 110 Minuten dauernde Film: Grundeinkommen am Freitag 18.Sept 2009 um 19.30 im Haus am Riedbaum in Sigmaringen vorgeführt, für alle die über die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens informieren möchten. Eintritt frei, Veranstalter: Gerhard Himmel 07571/7455943

© Gerhard Himmel
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Montag, 17. august 2009 1 17 /08 /2009 13:42

Schweinegrippe- Reflexionen und Gedanken

Die Medien bringen jeden Tag neue Meldungen über die Schweinegrippe und man fragt sich, ob die Ausbreitung der Schweinegrippe angesichts der anderen die Menschen betreffenden Probleme wie Kriege, Wirtschaftskrise, Armut, Klimawandel usw. eine solche Aufmerksamkeit verdient hat, zumal die Berichte immer in Zusammenhang ziemlich widersinnigen Meldungen auftauchen. Auf der einen Seite werden von Seiten der WHO drastische Meldungen über die Ausbreitung mit den Folgen hektischer Tätigkeit und drastischer Maßnahmen mit Quarantäne, Massenuntersuchungen, Entwicklung eines Impfstoffs, Warnungen, Schließung von Schulen und dergleichen initiiert, andererseits werden die Tatsachen Berichtet, dass die Infektionen sehr milde verlaufen und die sogenannte Schweinegrippe harmloser ist, als die schon lange bekannten üblichen Grippeinfektionen. Soll nun Angst geschührt werden, oder weise Voraussicht? Soll von anderen Problemen abgelenkt werden und dokumentiert werden wie toll die Politik Vorsorgt mit Ihrer Ankündigung, dass bald genug Impfstoff für 80% der Bevölkerung zur Verfügung steht? Oder sollen die wirklichen Gefahren einer Pandemie verschleiert werden und die Bevölkerung beruhigt werden? Bei mir stellt sich der Verdacht ein, dass das ganze vor allem ein großes Geschäft für die Medizinindustrie auf Kosten der Steuerzahler ist. Schon ist ausgehandelt dass die Krankenkassen (finanziert von den Mitgliedern) und die Regierung ( Steuerzahler ), sich die Kosten der geplanten Massenimpfungen teilen wollen. Interessant ist, das Impfungen allgemein eine der größten Verdienstspannen der Pharmaindustrie darstellen. Sind aber Impfungen in Grippefällen allgemein das non plus Ultra und das wirksamste gegen Grippeerkrankungen? Tatsache ist, das Todesfälle bei Grippeinfektionen (dabei ist die Schweinegrippe ein ziemlich milder Vertreter dieser Gruppe), vor allem alte und geschwächte Menschen betrifft. Das heißt Menschen deren Immunsystem wegen Alters, wegen Mangelernährung in Armutsgebieten oder bereits anderweitigen Erkrankung, geschwächt ist. Möglicherweise wird durch eine Grippeschutzimpfung der ein oder andere davor bewahrt eine Woche an unangenehmen Symptomen zu leiden, dass aber geschwächte Menschen damit vor einem möglichen Tod bewahrt werden, wage ich doch anzweifeln, denn in der Naturheilkunde ist sehr wohl bekannt, dass eine Grippeimpfung nicht das Immunsystem als solches stärkt, sondern eher schwächt. Die Erfahrung zeigt, dass eine Infektionskrankheit, durchgemacht und durchkämpft mit deutlichen Erscheinungen wie Fieber, Gliederschmerzen und dergleichen das Immunsystem stärkt, während schleichende Erscheinungen, wo man bildlich gesprochen nichts so richtig greifbares hat, das Immunsystem eher schwächen und belasten. Schleichende, nicht richtig auskurierte Virusgrippen stehen im Verdacht, Brustkrebserkrankungen fördern zu können. Persönliche Erfahrungen haben mich zwei Menschen Kennenlernen lassen, die unmittelbar nach der obligatorischen Grippeimpfung im Herbst, dramatisch erkrankten und starben. Mit deutlichen Grippesymptomen zu denen sich Nierenversagen gesellte. natürlich stand dass offiziell nicht mit der Grippeimpfung in Verbindung. Für mich war es aber ziemlich klar, denn die beiden wurden in einem geschwächten Allgemeinzustand geimpft.

Sinnvoller scheint mir die Beachtung normaler Hygeniemaßnahmen, die Erfahrungsgemäß eine große Rolle bei Eindämmung von Infektionen darstellen (-in Notstandsgebieten mit mangelnden Hygeniesituationen besteht immer die größte Gefahr der Ausbreitung jeglicher Art von Seuchen), die Bekämpfung von Armut und Fehlernährung und in unserer westlichen Zivilisationsgesellschaft die Stärkung des Immunsystems durch sinnvolle natürliche Maßnahmen wie Bewegung, Luft, Wasser, sinnvolle Ernährung und vor allem die Förderung einer aktiven, individuellen Gedanken- und Empfindungskraft.

Was hat Individualität, Gedanken -und Empfindungskraft mit dem Immunsystem und Viren zu tun?

Das Immunsystem hat die Aufgabe unsere Integrität zu wahren und alles abzuwehren was unsere Entwicklung als menschliches Individuum gefährden könnte. Alle Eindrücke die an uns herantreten, sei es in Form von Nahrung, Luft, Hitze, Kälte, Informationen, Sinneseindrücke, Keime usw. werden geprüft verarbeitet, verdaut und unserer Individualität gemäß integriert oder Ausgeschieden. Ein durch Übermaß an Eindrücken, oder durch Mangel (z.B.: mangelhafte Ernährung) geschwächtes Immunsystem reagiert entweder überreizt ( z.B.. Allergie) oder gleichgültig. So wie ein Mensch mit mangelndem Selbstbewusstsein entweder aus Angst und Unsicherheit gleich auf alles Fremde los schlägt oder gleichgültig alles über sich ergehen lässt.

Aus Erfahrung wissen wir dass die physiologischen Vorgänge in unserem Körper im engen Zusammenhang mit unserem Bewusstsein, unseren Gefühlen und Emotionen stehen und umgekehrt. Eindrücke die wir nicht verarbeiten können, wirken auszehrend und erschöpfend auf unseren Organismus und auch auf unser Immunsystem. In der heutigen Zeit sind wir wesentlich mehr Eindrücken ausgesetzt als in früheren Zeiten, seien das Lärm und Geräusche, Bilder, Informationen usw. Gleichzeitig haben wir uns angewöhnt, die Außeneindrücke passiv zu konsumieren und ohne aktive Auseinandersetzung aufzunehmen. Man sollte sich einmal klar machen, was es für die Integrität des Ich bedeutet, ob wir zum Beispiel einen Film mit schnell wechselnder Bild und Gefolge konsumieren und uns ganz den daraus erzeugten Emotionen hingeben, oder ob wir dem logischen Handlungsablauf bewusst verfolgen und über das gesehene und gefühlte reflektieren. Oder ob wir gelesene oder gehörte religiöse Glaubenssätze oder auch politische Informationen und Nachrichten einfach aufnehmen, oder ob wir in der Lage sind sie zu reflektieren und eine klare Anschauung darüber zu gewinnen. Nach meinen Beobachtungen scheint in unserer Gesellschaft eine tendenzielle Schwäche zu bestehen, Informationen und Gedankenimpulse bewusst anzuschauen und sich auf dieser Grundlage eine wirkliche Anschauung, einen individuellen Standpunkt zu erarbeiten. So erinnere ich mich an die Zeit, in der ich Seminare zur Bachblütentherapie an der Volkshochschule leitete. Zunächst lagen die Anmeldungen und Teilnehmerzahl im üblichen Durchschnitt und die Arbeit war recht aufbauend und erweiternd für jeden. Dann gab es eine Fernsehsendung von Schreinemaker mit positiver Aussage zu den Bachblüten und plötzlich war der Teilnehmer Andrang riesengroß und die Anzahl der angebotenen Kurse reichte nicht mehr aus, aber die Arbeit war für mich wesentlich unproduktiver, denn die Teilnehmer waren sooo begeistert von Bachblütentherapie, bevor ich überhaupt den Mund aufmachte oder die Teilnehmer wussten, worum es in dem Seminar wirklich ging. Nur wenige Wochen später erschien ein Artikel im Stern, mit der Aussage Edward Bach sei nur ein phantasievoller, gescheiterter Säufer gewesen. Schlagartig sank das Interesse für die Kurse und ich wurde von den wenigen Teilnehmern direkt mit Kritik überschüttet und Bachblütentherapie sei doch Humbug, bevor ich wiederum den Mund aufgemacht hatte. Eine gesunde, selbstbewusste Haltung würde demgegenüber doch sein, zu entscheiden, Bachblütentherapie interessiert mich überhaupt nicht und deswegen kann ich auch kein Urteil darüber abgeben, welche Qualitäten sie hat, oder ich interessiere mich dafür und setzte mich erst einmal damit auseinander und entscheide dann, ob sie für mich einen Wert besitzt.

Weitere Erfahrungen haben mir gezeigt, dass die Wirksamkeit einer Therapie, unabhängig ob es eine sogenannte wissenschaftliche, oder alternative Methode ist, wesentlich davon beeinflusst ist, ob der Patient aus eigener Entscheidung und Verantwortung sich entscheidet, oder ob er sich hat überreden, oder durch Angst erpressen lassen hat.

Werfen wir jetzt einen Blick auf das wesenhafte der Viren: Viren sind im Gegensatz zu Bakterien keine kompletten Lebewesen mit eigenen Stoffwechsel und Fortpflanzungsvermögen. Die Wissenschaft sagt, dass sie  nur aus einer Hülle und DNA-Ketten, das sind biologische Informationen, bestehen. Sie dringen in die Zellen des Wirtsorganismus ein und verändern dort die Informationen der Wirtszelle, so dass diese programmiert wird ihr wesensfremde, krank machende Substanzen und Kopien des Virus erzeugt. Einfach ausgedrückt sind Viren gut getarnte Informationen, die die befallenen Zellen Umprogrammiert. Oder anders ausgedrückt, es sind Informationen mit dem Ziel Zellen eines Opfers aus Eigennutz zu manipulieren, in einer hübschen, getarnten Verpackung, die eigentliche Motivation verschleiernd. Deshalb sprechen wir auch bei Computern von Virenbefall, wenn Informationen in das System eindringen und manipulieren. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Parallele, dass die Viruserkrankungen im Vergleich mit den bakteriellen Infektionen, immer mehr werden, je mehr wir zu einer  Weltumspannenden Informationsgesellschaft geworden sind. Früher gab es häufiger bakterielle Seuchen mit heftigen entzündlichen Reaktionen, hohem Fieber und Verwandtschaft mit dem Stoffwechselsystem. Heutzutage überwiegen die Viruserkrankungen, mit in der Regel weniger hitzigen Reaktionen und einer größeren Verwandtschaft mit dem Nervensystem -dem Informationssystem des Menschen.

Mehr über das Immunsystem finden Sie auch in dem Artikel: Die Wärmebildung und das Immunsystem.

© Gerhard Himmel

von Gerhard - veröffentlicht in: Gesundheit - Community: Freiheit der Gedanken
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Freitag, 14. august 2009 5 14 /08 /2009 12:18

Was ist eigentlich Astromedizin?

 

Die Astromedizin ist ein Teilbereich der uralten Wissenschaft der Astrologie und setzt sich mit den Zusammenhängen zwischen Sternenkonstellation und Gesundheit auseinander. Der Mensch ist nicht nur ein Erdenbürger und in seiner Gesamtkonstitution nicht allein von den materiellen, irdischen, physikalisch und chemischen Kräften, auch nicht alleinig von den Vererbungskräften beeinflusst, sondern er ist von seinem Ursprung und seiner gesamten Lebenseinordnung auch ein kosmischer Bürger. Der berühmte Arzt Paracelsus, der nicht nur von Naturheilkundigen, sondern auch von der Schulmedizin  als Begründer und Kapazität am Beginn der modernen Medizin geschätzt wird und wurde, forderte von einem guten Arzt, dass er auch kundiger Astrologe sei, weil er die Ursache vieler Erkrankungen astralischen (Astra-der Stern) Ursprungs erkannte.  Auch in der heutigen Geisteswissenschaft - siehe z.B.: Anthroposophische Medizin; Dr.Rudolf Steiner ( Medizinischer Kurs, Grundlegendes zur Erweiterung der Heilkunst, Mikrokosmos und Makrokosmos und weiter Werke); Heinz Grill (Kosmos und Mensch, u.a.) - ist der Zusammenhang der Physiologie und Organfunktionen mit den kosmischen Konstellationen bekannt.

In der heutigen Zeit hat die Astrologie und Astromedizin sehr viele Gegner und wird von Ihnen als Aberglaube und Scharlatanerie verurteilt. Teils von unverbesserlichen Dogmatikern, die alles ablehnen, was nicht in Ihr begrenztes Weltbild passt, aber mit Recht auch von vielen ernsthaft denkenden, weil Sie abgeschreckt sind von dem, was Ihnen verbreitet durch die Massenmedien an degenerierter Astrologie und Wahrsagerei dargestellt wird.

So geht es nicht darum aus einem Geburtshoroskop nach auswendig gelernten Kochrezepten vorauszusagen, welche Krankheiten der Rat suchende hat beziehungsweise noch bekommt , oder  mechanisch nach Konstellationen Therapievorschläge oder Heilsversprechen abzugeben. Wohl aber kann ein gut geschulter Therapeut aus dem Geburtshoroskop im Vergleich mit den laufenden Gestirnskonstellationen (sogenannte Transite) sehr wertvolle Hinweise auf verborgene Ursachen, Krankheitsverlauf, Therapie und auf zu erwartende Krisenzeiten gewinnen. Voraussetzung dazu ist allerdings ein profundes Studium der Astrologie, dass sich nicht mit einem auswendig gelernten Regelwerk zufrieden gibt, sondern eigenständiges Denken, Fragen und Forschen nach den tieferen geistigen Gesetzen einbezieht. Darüber hinaus ist auch ein Studium der Physiologie, Anatomie und Medizin notwendig, wie für jeden seriösen Heilkundigen.

Ein guter astromedizinisch arbeitender Therapeut wird zunächst einmal den Patienten die Problematik schildern lassen, gezielte Fragen stellen und die nötigen üblichen Grunduntersuchungen vornehmen, bevor er das Geburtshoroskop als Hilfe zur Diagnose und Therapie hinzunimmt. Ähnlich wie ein guter Arzt ein Röntgenbild als Entscheidungshilfe hinzunimmt. Natürlich durchleuchtet ein Geburtsbild eine andere Dimension als ein Röntgenbild.

 

Zum besseren Verständnis wie Astromedizin helfen kann, ein einfaches Fallbeispiel:

 

Ein 9 jähriger Knabe kommt mit seiner Mutter in die Sprechstunde. Die Mutter macht sich Sorgen um die Entwicklung des Kindes. Zum einen ist das Fortkommen in der Schule gefährdet, da das Kind Lern- und Konzentrationsmängel hat. Auch gibt es Schwierigkeiten beim schreiben, wegen mangelnder Feinmotorik. Das Kind wird öfter gehänselt, da es manchmal aus dem Mund sabbert, wie es sonst bei Kindern im Zahnungsalter vorkommt. Die Mutter sagt, dass dieses Symptom aus der Säuglingszeit geblieben ist. Ansonsten ist der Junge sehr schnell Körperlich erschöpft, kann nicht lange Laufen, Fahrradfahren usw., obwohl er es gerne tut. Er leidet öfter an Husten und an Hautausschlägen. Er isst sehr gerne und viel, die Mutter achtet jedoch streng darauf stoppt Ihn beim essen, er würde sonst nicht aufhören.

Auffällig ist die Größe des Kopfes, der im Verhältnis zum Körper überdimensional dick ist. Ähnlich, wie es für einen Säugling durchaus normal sein kann. Es ist besonders Auffällig, weil der übrige Körper durchaus stabil und sogar größer als der Altersdurchschnitt ist.

Der Junge war wegen dieser Umstände schon bei verschiedenen Ärzten und auch Homöopathen und hat auch schon Heileurhytmie und Gymnastik gemacht. Die Ärztlichen Diagnosen sprechen alle von fehlendem Muskeltonus, Störung der Feinmotorik und Entwicklungsstörungen. Alle Behandlungen waren bisher ohne Erfolg.

Ein Blick auf das Horoskop zeigt unter anderem eine Starke Dominanz des Planeten Jupiter direkt am Meridian. Dies deutet an, dass der Geborene als Ziel die Entwicklung eines klaren weisheitsvollen, übersichtlichen Denkens hat und eine Entsprechende Anlage des Gehirns dazu mitbekommen hat. Eine Anlage und Ziel ist aber nichts dass schon da ist, sondern entwickelt werden soll. Übrige Aspekte zeigen durch ihre Spannung aber Widerstände gegen diese Anlage, ein weiterer Hinweis, dass es etwas ist, dass in diesem Leben entwickelt werden soll. Solche schicksalsbedingten Erschwernisse haben Ihren Sinn, an Widerständen erkraften wir. Da ein erschwerender Aspekt aus dem 6. Haus kommt (der Uranus) ist dies ein Hinweis auf gesundheitliche Spannungen, dass heißt die Jupiterfunktionen erfahren in Ihrer Funktion eine Irritation und stören damit die für den Jupiter relevanten physiologischen Vorgänge. Unter die Jupiterfunktionen fallen unter anderem die Funktion der Hypophyse ( die Hormondrüse in der Mitte des Kopfes, die als oberste Regulierungsinstanz für alle Hormondrüsen zuständig ist und eine starke Beziehung auch zur körperlich- seelischen Entwicklung hat. Des weiteren untersteht dem Jupiter die Leber. In der Anthroposophischen Medizin ist bekannt, das die Jupiterfunktion eine Polarität aufweist, einmal ist Jupiter zuständig für die Form, für die ausplastizierung des Körpers, auf der anderen Seite für die Bewegung als Gefühlsäußerung. Eine gesunde Jupiterfunktion zeigt eine Harmonie zwischen Form und Bewegung und auch zwischen Denk und Stoffwechselprozessen. Wird einer der Pole in Beziehung zum Entwicklungsalter überwertig, entsteht entweder ein Übermaß an Stoffwechselprozess zu Lasten der Form, was sich zum Beispiel als Wasserkopf, schlaffe Muskulatur ohne Tonus, Konzentrationsstörung und Ideenflucht äußert. Ein überwiegen des anderen Pols führt zu Steifheit, Krampf, Muskelstarre, Austrocknung und Gedankenstarre.

In unserem Beispiel kommt zum Ausdruck, das der Stoffwechsel-Bewegungspol des Jupiter eine Überbetonung zu Lasten der Durchformung und Gedankenkonzentration hat. Mit den üblichen Untersuchungsmethoden war dies in der Vergangenheit nicht klar geworden, man hat zu sehr nach messbaren krankhaften Organfunktionen ohne Gesamtzusammenhang gesucht.

In der Astromedizin ist auch die Verwandtschaft des Metalls Zinn mit den Jupiterprozessen bekannt. Deshalb verordnete ich als Basismedikament ein antroposophisch-medizinisch aufbereitetes Zinnpräparat, Stannum Metallicum.

 

In einer später erfolgenden Konsultation, war das Sabbern verschwunden, die Ausdauer und der Muskeltonus verbessert, auch die Konzentration war etwas günstiger geworden. Klar ist aber, das dieser junge Mensch noch länger Begleitung und Unterstützung benötigt um die Gedankenbildung zu führen und zu fördern.

 

Gerhard Himmel

von Gerhard - veröffentlicht in: Gesundheit - Community: Wellness und Gesundheit
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