Montag, 1. februar 2010 1 01 /02 /2010 12:41
Ich habe heute Kenntnis von einer vielversprechenden Veranstaltung zum Thema Geld, Liebe, Wirtschaft und Verantwortung erhalten. Sie findet im Konzertsaal der Musikhochschule Köln, Dagobertstraße 28, Cologne, Germany
statt am Sonntag 28.2.2010 von 11 Uhr bis 21.30

Programm:

Auf der Suche nach einer anderen Welt

http://www.theaterwandel.de/Editorial.html

11:00 Uhr

Eröffnung des Thementages durch Dan-Felix Müller  (Indaba e.V.)

 

11:10 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Silja Graupe

(Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft)

„Orte der Verantwortung - Hier und Heute.“

                                                                               

11:45 Uhr

Vortrag von Christian Nürnberger

(Publizist und Autor Süddeutsche Zeitung)

„Die Machtwirtschaft, der Raubbau an der Welt,

und wo bleibt eigentlich die Kirche?“

 

12:45 Uhr

Mittagessen

 

13:30Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Christoph Binswanger

(Wirtschaftsökonom an der Universität Sankt Gallen)

„Geld und Magie.“ Eine ökonomische Deutung von Goethes Faust.

 

14:30 Uhr

Mittagspause

 

15:00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Jost Schieren

(Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft)

„Es möchte kein Hund so länger leben!“

Erkenntnisfragen in Goethes Faust

 

15:45 Uhr

Kaffeepause

 

16:00 Uhr

Vortrag von Prof. Götz W. Werner

(dm-Gründer und Professor an der Universität Karlsruhe)

„Es fehlt das Geld, nun gut, so schaff es denn.“

Dimensionen einer Wirtschaft im Wandel .

 

17:00 Uhr

Pause

 

18:00 Uhr

Beginn der Aufführung des Mehrspartenprojektes

„Faustspuren“ - Bilder und Motive aus Goethes Faust II

aufgeführt von Ensemble Theaterwandel/Fakt21 NRW

Leitung: Raphael T. Musiol

 

19:10 Uhr

Pause (20 Minuten)

 

20:35 Uhr

Ende Vorstellung

 

21:00 Uhr

Fragenbeantwortung und Zuschauergespräch

 

21:30 Uhr

Ende Veranstaltung

 

REFERENTEN

Prof. Dr. Silja Graupe

Juniorprofessorin für Philosophie und Wirtschaft an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter/Bonn Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Wirtschaftsphilosophie und –ethik, Interkulturelle Ökonomie, sowie Wissens-, Innovations- und Transformationsmanagement.

Christian Nürnberger

Freier Autor und Publizist, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und die Zeit. Autor zahlreicher Bücher, unter anderem zusammen mit seiner Ehefrau, der Fernsehjournalistin Petra Gerster: „Der Erziehungsnotstand. Wie wir die Zukunft unserer Kinder retten.“

Prof. Dr. Jost Schieren

Leiter des Fachbereiches Bildungswissenschaften und des Institutes für Schulpädagogik und Lehrerbildung an der Alanus Hochschule.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Waldorfpädagogik und der Bildungsphilosophie. Er hat sich intensiv mit Goethes Naturerkennen auseinandergesetzt.

Prof. Dr. Hans-Christoph Binswanger

ist Professor für Wirtschaftsökonomie an der Universität Sankt Gallen. Bekannt geworden ist er u.a. durch sein Eintreten für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft und erhielt im Jahre 2004 den Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik. Binswanger ist einer der bekanntesten nicht marxistischen Geld- und Wachstumskritiker. Als sein bekanntester „Schüler“ gilt Josef Ackermann, der heutige Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank. Autor zahlreicher Bücher zur Dynamik des Marktprozesses.

Prof. Götz W. Werner

Im Alter von 29 Jahren eröffnete der gelernte Drogist den ersten dm-drogerie-Markt. Seit Oktober 2003 leitet Götz W. Werner das Interfakultative Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe. Er ist Initiator des Webforums www.unternimm-die-zukunft.de und setzt sich öffentlich für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland ein. Mit seinem im Frühjahr 2007 erschienenen Buch „Einkommen für alle“ hat er eine weitreichende gesellschaftliche Diskussion in Gang gesetzt.

http://www.facebook.com/event.php?eid=463547700334
von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Lebensalltag
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Samstag, 30. januar 2010 6 30 /01 /2010 12:02
An dieser Stelle möchte ich auf einen Artikel verweisen, den ich leztes Jahr in meinem Blog veröffentlicht habe.  Aus Platzgründen will ich Ihn nicht noch einmal komplett hier wiederholen. Wens interessiert hier der Link zum Artikel

Gedanken zur Friedensarbeit
von Gerhard - veröffentlicht in: Friedensbewegung
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Samstag, 30. januar 2010 6 30 /01 /2010 11:25

Im folgenden ein Auszug zu einem sehr aufschlußreichen Artikel zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen, den ich heit unter: http://markt-zyniker.blogspot.com/2010/01/warum-das-bedingungslose-grundeinkommen.html

gelesen habe.

Mit dem heutigen Tage ist eine Petition für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommen vom Petitionsausschuss des Bundestages zur Verhandlung angenommen worden. Der folgende Artikel legt dar, dass das Grundeinkommen daran scheitern wird, dass es dem Allgemeinwohl dient und den Interessen der Geld- und Produktionsmittel-Elite dieses Landes zuwiderläuft.
Schon seit längerem geht das Gespenst namens "Bedingungsloses Grundeinkommen" um. Ohne jede Arbeitsverpflichtung soll es jeden Bürger der Republik zustehen und ihm ein auskömmliches Einkommen garantieren, unabhängig von den Eskapaden der Wirtschaft. Gegenstand dieses Artikels soll nicht die Finanzierbarkeit des Grundeinkommens sein. Hierzu sind eine Vielzahl von Entwürfen entwickelt worden, man möge sich vertiefend bei dem Netzwerk Grundeinkommen informieren
Auch die Gegner des bedingungslosen Grundeinkommens bezweifeln offenbar nicht ernsthaft die Finanzierbarkeit und beschränken sich eher auf moralinsaure Argumentationsketten.

Zusammenfassend: "Sozialsysteme: Geld ohne Arbeit" von Florian Junker in Focus-Online vom 11.4.2007

.....

Der ganze Artikel ist zu lesen unter: http://markt-zyniker.blogspot.com/2010/01/warum-das-bedingungslose-grundeinkommen.html

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Freiheit der Gedanken
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Sonntag, 24. januar 2010 7 24 /01 /2010 14:56

Wie können Freiheit,Würde und Selbstbestimmung gefördert werden ? Teil 2


Freiheit, Selbstbestimmung und Würde des Menschen sind Werdeprozesse.
Freiheit, Selbstbestimmung und Würde eines Menschen sind sein natürliches Geburtsrecht und streben, unterliegen aber dem Gesetz der Entwicklung und Wachstum. Es stellt sich nicht automatisch ein, sondern muss errungen werden.

Ein sehr eindrucksvolles Bild davon kann die Empfindung bekommen, wenn man einmal beobachtet, wie ein Kind laufen lernt. Es ist ein Beispiel dafür, wie der Mensch sich entgegen der Gesetze der Schwerkraft, aus einem inneren Willen heraus in die Senkrechte erhebt und damit eine Leichtigkeit und größere Unabhängigkeit gegenüber der Schwerkraft erringt. Es drückt sich dies aus in der größeren Bewegungs- und Handlungsfreiheit. Die Freude des Kindes bezeugt das Gelingen eines wirklichen Befreiungsaktes.

Die Geschichte der Menschheit und ihre Gesellschafts-- und Sozialformen zeigt eine Entwicklung hin zu mehr Freiheit des Einzelnen, aber auch das Ringen darum mit Rückschlägen und Neuanfängen. Denken wir zum Beispiel an die Abschaffung der Sklaverei und der größeren Mitbestimmungsmöglichkeiten in einer Demokratie, aber auch die verheerenden Rückfälle wie z.B. das 3. Reich oder moderne Formen der Ausbeutung und selbst geschaffene Abhängigkeiten von sogenannten Wirtschaftszwängen.
An den Beispielen der Geschichte sieht man auch, welche wichtige Rolle das Denken in der Entwicklung von mehr Freiheit hat, denn immer stand am Anfang eine Vision und gedankliche Vorstellungen, die sich nicht an Bestehendes, Gewordenes klammerte, sondern mutige Vorstellungen und Ziele, unabhängig von sogenannten Realitäten. Niemals hätte der Mensch Flugzeuge entwickeln können, wenn es nicht Menschen gegeben hätte, die das Ziel zu fliegen trotz dem Gesetz der Schwerkraft nicht aufgaben. Niemals hätten Sie die Gesetze des Auftriebs und der Winde finden können, wenn Sie sich am bisher erworbenen festgehalten hätten.

Man sieht, zunächst bedarf es eines Zieles und Vision, losgelöst von den bestehenden Bedingungen, aber in Übereinstimmung mit einem inneren Willen. Erst dann erfolgt die Bestandsaufnahme von dem was an Gewordenem da ist und was hinzukommen muss, damit es in die gewünschte Richtung verwandelt werden kann.

Auf dem Weg zu einem Ziel wird der Mensch durch die eingetretenen Veränderungen immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert und er muss zu den sich entwickelten Umständen etwas neues hinzufügen um die Entwicklung in Richtung Ziel zu gewährleisten. So haben sich zum Beispiel durch die großen gesellschaftlichen Veränderungen der Industrialisierung riesige soziale Probleme eingestellt, die in Deutschland von Otto von Bismarck mit der damals neuen Idee des Sozialversicherungssystems beantwortet wurde, das heute noch die Sozialpolitik der Bundesrepublik bestimmt. Seither sind mehr als 120 Jahre vergangen und in Wirtschaft und Gesellschaft haben sich durch Rationalisierung, Globalisierung, Computertechnologie und auch durch Waren und Konsumgüterüberschuss viele Bedingungen verändert und es stellt sich die Frage, ob das bestehende Sozialversicherungssystem und Sozialgesetzgebung noch in der Lage ist, den neu entstandenen Problemen Herr zu werden. Reichen Reformen oder muss etwas ganz Neues entwickelt werden?

Und vor allem, wollen wir eine Veränderung zurück zum Recht des Stärkeren und Scheinfreiheit für einige Wenige oder vorwärts mit Förderung der Impulse zur Freiheit, Selbstbestimmung und Menschenwürde?

von Gerhard - veröffentlicht in: Friedensbewegung - Community: Freiheit der Gedanken
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Samstag, 23. januar 2010 6 23 /01 /2010 17:37
Freiheit, Selbstbestimmung und Gesellschaft.
Wie können Freiheit,Würde und Selbstbestimmung gefördert werden ? Teil 1

Militante drohen CDU-Vize Koch mit Anschlag

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat nach seinen Äußerungen über arbeitsunwillige Hartz-IV-Empfänger eine Bombendrohung erhalten. Regierungssprecher Dirk Metz bestätigte am Freitag, dass eine Bombenattrappe an die Staatskanzlei in Wiesbaden geschickt worden sei.“

 

War am 22.1. in den Medien zu lesen und zu hören. Ein Anzeichen dafür, dass sich die sozialen Konflikte in der Bundesrepublik verschärfen. Verwunderlich ist es nicht, dass sich Betroffene über die Äußerungen Herrn Kochs emotional empören und es ist auch begrüßenswert wenn derartige Äußerungen scharf zurechtgewiesen werden.

Allein, die Androhung oder Anwendung von Gewalt arbeitet nur denjenigen zu, die schon länger versuchen ein überholtes Sozialsystem und Machtstrukturen durch Angstmacherei, Bespitzelung und Repressionen zu erhalten. Gewalt oder deren Androhung liefern die Rechtfertigung für weitere Bespitzelungen und Repressalien. Oft wird diese Tatsache von Machthabern sogar bewusst eingesetzt, indem Gewalttaten und Attentate provoziert oder inszeniert werden um Gründe für staatliche Eingriffe zu liefern.

Normalerweise wäre es Aufgabe einer dem Grundgesetz verpflichteten Politik den Bürgern ein Leben in Freiheit und Würde zu ermöglichen. Dies ist unter der gegenwärtigen Wirtschaftssituation, der Umweltproblematik und der Verstrickung in kriegerische Auseinandersetzungen sicher nicht einfach und fordert viel Phantasie und auch Mut neue Wege zu gehen und Maßnahmen zu ergreifen, die der Entwicklung und der bestehenden Wirklichkeit entsprechen. Einfacher ist es in die Mottenkiste zu greifen und mit den Vertrauten Mitteln wie Existenzangst, Kontrolle, Bespitzelung, Repressalien und Schuldzuweisungen die einen und mit Zuckerbrot die anderen ruhig zu halten um eine bestehende Machtposition aufrecht zu erhalten. Und genau den Kreisen, die entweder ihr fehlendes echtes Selbstbewusstsein durch Erniedrigung und Beherrschung Anderer kompensieren müssen, oder aus mangelnder Phantasie oder Desinteresse kein Menschenbild denken können, das mehr beinhaltet als das Recht des Stärkeren und fressen oder gefressen werden, gibt man durch Bombendrohungen Rechtfertigung und Auftrieb das noch zarte Gebilde des freien Menschen zurückzudrängen.
Aufbauender wäre es,konkret zu denken, dass Arbeitslose, Arbeiter, Angestellte, Beamte, Selbständige, Politiker, Unternehmer, Männer, Frauen usw. zunächst einmal Menschen sind, die in sich die Anlage zur freien Selbstbestimmung, Würde und schöpferische Kraft tragen, die Fähigkeit zu Denken und die Freiheit bestehende Lebensbedingungen mitzugestalten und auch neues zu kreieren. Sich dann zu fragen, in welcher Gesellschaft man leben will und dann Ideen zu entwickeln wie die einzelnen Lebensbereiche gestaltet werden können, damit das typisch menschliche, die freie Selbstbestimmung wachsen kann.


wird fortgesetzt
von Gerhard - veröffentlicht in: Friedensbewegung - Community: Freiheit der Gedanken
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