Montag, 14. dezember 2009 1 14 /12 /2009 10:07

Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg

8. Internationale Münchner Friedenskonferenz
04.02.2010 19:30 Uhr
bis 07.02.2010 13:00 Uhr
ReferentInnen:
  •   Peter Bürger, Asha Hagi, Lejandra Londono, Cynthia Ann McKinney
Zum 8. Mal in Reihe wird der Trägerkreis Friedenskonferenz in München die Alternativveranstaltung zur Münchner „Sicherheits“konferenz ausrichten.
Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen der Münchner Friedenskonferenz ist nicht erforderlich. Bitte kommen Sie rechtzeitig zur Veranstaltung im Alten Rathaus - Einlaß 18.00 Uhr.
Die Veranstalter organisieren keine Übernachtungsplätze für TeilnehmerInnen. Bitte organisieren Sie ihre Übernachtung selbst, falls Sie von auswärts kommen und an der Konferenz teilnehmen möchten.
Altes Rathaus und andere Veranstaltungsorte
München
Veranstalter:
  •   Trägerkreis in Zusammenarbeit mit dem Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk zur Förderung der Friedensarbeit der DFG-VK Bayern
von Gerhard - veröffentlicht in: Friedensbewegung - Community: Freiheit der Gedanken
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Donnerstag, 26. november 2009 4 26 /11 /2009 20:40

Zum Klimagipfel in Kopenhagenhagen hier ein Tip für einen Film über unsere Heimat Erde zum Nachdenken. Er hatte im Juni seine Weltpremiere – nicht nur im Kino, auch im Internet. Passend zum Tag der Umwelt. Dokumentarfilm „HOME“ von Yann Arthus-Bertrand und Luc Besson.
„HOME“ zeigt unseren Planeten in atemberaubenden Aufnahmen, macht aber auch auf seine massiven Umweltprobleme aufmerksam. Hier der Link zum Film im Internet.

Ob der Klimagipfel in Kopenhagen wirkliche Ergebnisse zeigt, hängt nicht nur von den dort tagenden Politikern ab sondern auch von den Gedanken,  den kleinen oder großen Initiativen und der inneren Haltung jedes Erdenbürgers ab. Politiker können letzten Endes auch nur dasjenige  umsetzen was mehr oder weniger bewusst von der Bevölkerung als  Gedanken und Wollen in das Gedanken und Stimmungsklima hineingetragen wird.

von Gerhard - veröffentlicht in: Friedensbewegung - Community: Lebensalltag
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Sonntag, 22. november 2009 7 22 /11 /2009 15:58

Freiheit der Forschung und Lehre. Leben wir in einer Witschaftsdiktatur?

In diesen Tagen steht das Thema Bildung im Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Zum Einen machen die Studenten mit der Besetzung der Universitäten und Demonstrationen auf die Katastrophalen Zustände ihrer Studienbedingungen aufmerksam, zum Anderen beteuern alle politische Parteien, wie wichtig Sie das Thema Bildung für die Zukunft, im Zusammenhang mit  Wirtschafts- und Finanzentwicklung sehen.  Auch Freiheit und Chancengleichheit im Zugang zur Bildung wird erwähnt.  Die Regierung verspricht den Ausbau von Kitaplätzen, Erhöhung der Bafög Bezüge und mehr Geld für die Kinder zur Bildungsförderung. Sehen wir einmal davon ab, dass dabei auch Leistungen in Form von Gutscheinen erwogen werden, weil ja die Eltern mit wenig Geld angeblich unsozialer sind und das Geld eventuell lieber zu Ihrem eigenen Genuss verbrauchen. (dahinter steckt wohl das Menschenbild Arm = asozial und unfähig). Was mir aber besonders auffällt, die Politiker verlieren kein Wort über den Inhalt von Bildung. Sie gehen davon aus, dass die Probleme gelöst werden in dem Kinder möglichst früh gebildet werden und dass Mittel für Verbesserung zur materiellen Ausstattung für Schulen und Universitäten bereitgestellt werden. Dies ist sicher Notwendig, aber die Studenten fordern vor allem mehr Freiheit. Darauf geht niemand (Ausnahmen bestätigen die Regel, so haben zumindest die Grünen und einige Professoren sich mit dieser Forderung der Studenten solidarisiert) ein. Die Freiheit ist ein hochgelobtes Ideal der Forschung und Lehre und auch die Bundesrepublik rühmt sich als freier, demokratischer Staat. Die Realität zeigt aber, dass sich das Prinzip der Freiheit von Lehre, Wissenschaft und Bildung im Laufe der Entwicklung immer mehr zurückgezogen hat und ich würde mal behaupten, dass wir in Forschung, Lehre und Bildung in demokratischer Freiheit, sondern in einer Diktatur der Wirtschaft  leben. So sollen die Kinder schon im Vorschulalter mit Wissensinhalten gefüttert werden, um Ihre Chancen zu erhöhen? Die Inhalte dieser Vorschulbildung, aber auch die Inhalte der Schulbildung und auch Inhalte des Studiums, die immer mehr vom System festgelegt werden, orientieren sich an der gesellschaftlichen „Realität“, sprich an den Wirtschaftserfordernissen. Die Inhaltsbestimmenden Fragen beschränken sich doch hauptsächlich darauf: was braucht die Wirtschaft? Eine Wirtschaft, dessen Glaubenskredo darin besteht: ständiges, unendliches Wachstum durch Vermehrung von Wirtschaftsgütern. Bildung ist dann nichts weiter als fit machen für den Wettbewerb in der freien Marktwirtschaft. Gegen die Bemühungen  darum, dass jeder die Chance erhält, an diesem Wettbewerb teilzunehmen ist nichts auszusetzen,  ist aber nur ein Teil der Freiheit. Wer fragt eigentlich nach den Bedürfnissen einer Kinderseele jenseits der Freien Marktwirtschaft?  Nach der freien Lehre und Wissenschaft? Die Studenten drücken in Ihrem Protest klar aus, dass Ihr Bedürfnis auf Bildung sich gerade nicht auf Inhalte beschränkt, die auf Forderungen eines Wirtschaftsbereiches bestehen. Ist der Mensch nichts anderes, als Diener einer „Freien Marktwirtschaft“ und soll Bildung nichts anderes sein als perfekter Diener dieser Marktwirtschaft sein? Schaut man auf die Lehrpläne der Grund und Realschulen findet man nicht viel kulturelles, künstlerisch Kreatives. Kinder aus sogenannten unteren Bildungsschichten kommen auch in der Schule zunächst kaum  in Berührung mit wirklichen kulturellen und künstlerischen Elementen. Kinder aus den mittleren und höheren eventuell in der Familie. Selbst auf den staatlichen Gymnasien sind Allgemeinbildung und Kultur zurückgetreten zu  Gunsten „nützlichen Wissens“. Nur eine kleine Elite „Kreativer“ kann sich dann „Frei in der Freien Wirtschaft verspekulieren und dafür noch mit Milliarden gefördert werden. Oder im günstigen Fall wirklich mal mit einer innovativen Idee zum Fortschritt beitragen. Es wäre mal interessant zu verfolgen, welche Umstände dazu beigetragen haben, warum derjenige fähig war, diese Kreativität zu einem wirklichen Fortschritt zu entwickeln. Unser staatliches Bildungssystem?

Bei der Ausgestaltung des Schulsystems und der Bildungsinhalte, werden Pädagogen und Psychologen als Fachkräfte nicht mit der Frage nach der gesunden Entwicklung eines Menschen zu Rate gezogen, sondern wie man es schafft einen bestimmten Inhalt in kürzester Zeit zu implementieren. Im Wissenschaftsbetrieb steht auch nicht mehr ein ergebnisoffenes Forschen (Bedingung für eine freie Wissenschaft) im Vordergrund, sondern die Ergebnisorientierte Gutachter Erstellung. Ergebnisse werden dabei vorgegeben durch die Privatwirtschaft.

Fazit: Wir leben nicht in einer Gesellschaft des freien Bürgers, sondern in einer Wirtschaftsdiktatur, in der nur die „Freie Marktwirtschaft“ frei  ist. Die Frage die man sich stellen sollte, ist doch: Wollen wir eine „Freie Wirtschaft“? Oder einen freien Bürger mit freiem Geist und freier Bildung?

Politik sollte in einer Demokratie das Instrument sein, mit dem die Bürger Ihre Gesellschaftsbedingungen  gestallten können, nicht ein Instrument das Gesellschaftsbedingungen an Wirtschaftsidiologien anpasst.

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Freiheit der Gedanken
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Mittwoch, 18. november 2009 3 18 /11 /2009 17:30
Den unten abgedruckten Beitrag habe ich gestern in einem medizinischen Fachforum gelesen und als sehr beunruhigend gefunden, denn er offenbart eine für die gesundheitliche Zukunft der Bevölkerung bedenkliche Richtung unseres medizinischen Wissenschaftsbetriebs. Die Erkenntnis, dass Fieber zu den natürlichen Abwehrmaßnahmen des Organismus bei Infektionen gehört, ist überhaupt nichts neues, sondern schon sehr lange bekannt. Auch der Zusammenhang mit der Ausschüttung von Zytokinen. Die Erscheinung von Fieber und Schüttelfrost ist auch kein für die "Neue Grippe" bzw. Schweinegrippe wie sie noch im allgemeinen Sprachgebrauch genannt wird, Typisches Symptom, sondern eine allgemeine Erscheinung nicht nur bei allen Formen der Grippe, sondern auch bei anderen Infektionen und dass dies auch der Fall bei Schweinegrippe ist, findet niemand neu und geheimnisvoll. Dass Forscher den genauen Biochemischen Mechanismus herausfinden, der die Vorgänge näher beleuchtet, der bei der Fiebererzeugung stattfindet, finde ich sehr lobenswert und kann nur begrüßt werden, als Erkenntniserweiterung. Als sehr bedenklich finde ich es aber, wenn man dann die Logik umkehrt und nach der Feststellung der Tatsache, dass Fieber eine Abwehrreaktion und nicht Ursache der Erkrankung ist, plötzlich den "Zytokin Sturm" zum Sündenbock für die schwere der Erkrankung macht und Medikamente zur Unterdrückung der Entzündungsbotenstoffe entwickeln will. Dass wäre so, als würde die Feuerwehr nicht mehr den Brand löschen, sondern den Feuermelder abschalten. Aber leider ist diese Idee auch nicht so neu, sondern sogar schulmedizinisch oft der Fall, dass man wichtige Mechanismen der Immunabwehr unterdrückt, statt an den Ursachen der Krankheit anzusetzen. Mir ist durchaus bewusst, dass die Abwehrreaktionen des Organismus und auch Fieber in seltenen Fällen überschießen können und man dann in einigen Fällen auch die Fiebertemperatur durch entsprechende Medikamente reduzieren muss. Auch bin ich kein Gegner der Schulmedizin und wir können froh sein, dass Sie für die entsprechenden Notfälle Medikamente wie Antibiotika usw. entwickelt hat, Sorge macht mir aber dieses Kriegsvokabular, dass suggeriert man Müsse gefährliche Feinde wie "Zytokin Stürme" oder Fieber vernichten. All zu oft bekomme ich mit, wie Patienten Angst vor hohem Fieber haben und Ärzte sogar Kindern sofort drastische Medikamente verabreichen bei 38° Körpertemperatur. Damit wird die Angst vor Fieber noch geschürt, denn was ist "hohes Fieber". Tatsache ist, dass Temperaturen von 40° C bei Kindern nichts Außergewöhnliches sind und gut verkraftet werden. Auch bei dem unten zitierten Artikel wird nirgends angegeben, wie hoch denn das "hohe Fieber" ist. Verglichen mit bakteriellen Infektionen ist zum Beispiel die Fieberreaktion bei Virusinfektionen eher gering. Ein Auftreten von hohem Fieber bei Grippe in der Regel eher ein Zeichen, dass zur Virusinfektion, sich noch eine bakterielle Infektion gesellt hat, wegen der Schwächung des Immunsystems. Deshalb gibt man dann auch Antibiotika, die Null Wirkung auf Viren haben, aber Bakterien töten können. Was mir Sorgen dabei macht ist die Vorstellung, dass bei dieser Denkungsart noch mehr Zerstörung des Immunsystems zu erwarten ist, als ohnehin schon besteht. Der aus Panikmache (oder Geschäftsinteressen) übertriebene und bedenkenlose Einsatz von Antibiotika, hat ja schon zu vielen resistenten Bakterien mit vielen Todesfällen geführt. Der Zusammenhang der Unterdrückung von Fieberreaktionen mit der Entstehung von schweren chronischen Krankheiten gilt in der Naturheilkunde als gewiss und kann in der therapeutischen Praxis auch nachvollzogen werden. Gerade auch im Zusammenhang mit der Krebserkrankung ist bekannt, dass die Lebensgeschichte von Betroffenen seit vielen Jahren vor der Feststellung der Diagnose typischerweise keine Fieberreaktionen aufweisen. Eine inzwischen auch von der Schulmedizin anerkannte Begleittherapie bei Krebs, ist daher die Misteltherapie, die ja gerade darauf beruht, die Körpertemperatur und Wärmereaktion des Organismus wieder zu beleben. Die als wirksam identifizierten Inhaltsstoffe der Mistel sind interessanterweise Leukine.
Siehe auch: Die Wärmebildung und Ihre Wirkung auf das Immunsystem

Der Artikel-Quelle: TU München, 17.11.2009
Erhellende Erkenntnisse zu Grippe und Fieber
Ein Kennzeichen der "Neuen Grippe" ist plötzlich auftretendes starkes Fieber. Bislang verstand man nicht genau, wie diese Reaktion zustande kommt. Forscher haben einen neuen Signalweg identifiziert, über den bestimmte Viren Fieber auslösen können. Viren sind mikroskopisch kleine Schmarotzer: Sie schleusen ihr Erbgut in die Zellen ihres Opfers ein, um diese so "umzuprogrammieren". Die infizierten Zellen produzieren dann nicht mehr das, was sie selbst zum Leben brauchen, sondern bauen stattdessen jede Menge neue Viren. Diese feindliche Übernahme bleibt zum Glück meist nicht unbemerkt. Dafür sorgen zelleigene Sensoren, die fremdes genetisches Material erkennen. Einer davon ist das so genannte RIG-I. Wenn RIG-I auf Viren-Erbgut stößt, sorgt es dafür, dass der Körper Interferon ausschüttet. Das Interferon versetzt seinerseits Killerzellen in Kampfbereitschaft, die die befallenen Zellen vernichten. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. "Unseren Ergebnissen zufolge spielt RIG-I wohl eine viel zentralere Rolle bei der Virenabwehr als bislang gedacht", erklärt Privatdozent Dr. Jürgen Ruland vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. So gehen viele Virusinfektionen mit hohem Fieber einher - so etwa auch die Grippe. Die Interferon-Ausschüttung allein kann dieses Symptom nicht erklären. Auslöser von Fieber sind meist Entzündungsbotenstoffe, so genannte Zytokine. "Wir konnten nun erstmals zeigen, dass RIG-I im Falle einer Virusinfektion auch die Produktion eines zentralen Zytokins ankurbelt", erklärt Dr. Hendrik Poeck, der sich zusammen mit seinen Kollegen Dr. Michael Bscheider und Dr. Olaf Groß die Erstautorenschaft der Studie teilt. Die Rede ist vom Interleukin 1, dem wohl wichtigsten Entzündungsbotenstoff, den man heute kennt. Sorgen Zytokine für schwerere Krankheitsverläufe? Drucken Weiterempfehlen Bookmarken * del.icio.us * Digg * newsvine * Reddit * Mr. Wong Ihre eMail-Adresse eMail Empfänger Nachricht (optional) go Wenn RIG-I mit Viren-Erbgut in Kontakt kommt, bewirkt es zweierlei: Zum einen sorgt es dafür, dass bestimmte Immunzellen massenhaft Pro-Interleukin produzieren - das ist der Vorläufer von Interleukin 1. Gleichzeitig aktiviert es über einen komplizierten Signalweg ein Enzym, das Pro-Interleukin in Interleukin 1 umwandelt. "Dieses Interleukin 1 sorgt dann für die typischen Symptome einer Virusinfektion wie Fieber oder Schüttelfrost", erläutert Professor Dr. Veit Hornung vom Universitätsklinikum Bonn Noch wissen die Forscher nicht, wie wichtig dieser neu entdeckte Immunmechanismus für die erfolgreiche Abwehr des Virus ist. Eventuell hat die Interleukin-Ausschüttung mitunter sogar negative Folgen: "Es gibt die Hypothese, dass eine Überproduktion von Zytokinen zu extrem schweren Verläufen von Viruserkrankungen führen kann", sagt Professor Dr. Gunther Hartmann. Möglicherweise können daher Medikamente, die einen solchen "Zytokin-Sturm" verhindern, den Krankheitsverlauf mildern. Originalpublikation: Recognition of RNA virus by RIG-I results in activation of CARD9 and inflammasome signaling for interleukin 1beta production. Hendrik Poeck, Michael Bscheider, Olaf Gross, Katrin Finger, Susanne Roth, Manuele Rebsamen, Nicole Hannesschläger, Martin Schlee, Simon Rothenfusser, Winfried Barchet, Hiroki Kato, Shizuo Akira, Satoshi Inoue, Stefan Endres, Christian Peschel, Gunther Hartmann, Veit Hornung & Jürgen Ruland. Nature Immunology, doi: 10.1038/ni.1824
von Gerhard - veröffentlicht in: Gesundheit - Community: Lebensalltag
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Dienstag, 17. november 2009 2 17 /11 /2009 16:10

Welternährungsgipfel, ein Anästhetikum für die Völker?

Gestern wurde in Rom der Welternährungsgipfel zelebriert und die einflussreichen Häupter der Erde stellten wie meist bei solchen Veranstaltungen Ihre Humanität und Sorge für die Leidende Menschheit dar. Mit atemberaubender Schnelligkeit verabschiedenten Sie schon am Abend eine Abschlusserklärung mit schönen Worten. Sie demonstrierten damit wie konzentriert und ernsthaft sie mit großer Effizienz die Probleme angehen und sich nicht Tagelang mit unnützen Überlegungen abgeben. Wie schon vor Jahren wurde vom Recht auf Nahrung und von der Halbierung der Zahl der Hungernden in der Welt gesprochen. Auch die Spenden der reicheren Länder flossen und mit Stolz wurde die Summe von 20 Milliarden genannt (für Rüstung werden zur  Zeit  1340 Millarden ausgegeben). Deutschland beteiligt sich mit 700 Millionen daran (Rüstungsausgaben 46,8 Millarden im Jahr 2008). Seit dem letzten Versprechen hat sich in der Tat schon einiges getan: Die Zahl der Hungernden hat sich enorm vervielfacht. Die Fernsehnationen der Wohlhabenden können sich beruhigt zurücklehnen in der Gewissheit, dass Ihre Finanzwelt, Regierungs- und Religionsvertreter doch noch menschliche Züge haben und trotzdem klug genug sind es bei Lippenbekenntnissen und unverbindlichen Apellen zu belassen und dabei nicht vergessen wie viele notleidenden Bänker es in der eigenen Heimat gibt. Allerdings gibt es Stimmen, die sich kritisch zu den viel zu hohen Ausgaben für Entwicklungshilfe äußern.

Jedenfalls haben die Nachrichten mal wieder deutlich gemacht, dass wir Deutschen und Christen auf der guten Seite stehen. Dies wurde unterstrichen durch die Tatsache welch anstößiges Benehmen ein Vertreter der islamischen Fakultät an den Tag legte.

Welternährungsgipfel

500 hübsche Italienerinnen für Gaddafi gesucht (Nachrichten in Die Welt)

(38)

16. November 2009, 08:27 Uhr

Während des Welternährungsgipfels der Vereinten Nationen, der heute in Rom beginnt, hat Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi ein abendliches Kontrastprogramm ganz nach seinem Geschmack angeordnet. Für insgesamt drei Gala-Abende suchte eine Agentur insgesamt 500 "hübsche Mädchen aus ganz Italien".(Die Welt)

Darüber kann man ruhig mal die Augen darüber verschließen dass unser Wohlstand zum Großteil darauf basiert, dass wir die Bodenschätze der Ärmsten für unser Wirtschaftswachstum ausplündern, Nutznießer billiger Arbeitskräfte sind und sie in Abhängigkeit halten. Dass die Wurzel davon im Missionseifer unserer  Kultur liegt, die zahlreiche Völker und Kulturen vernichtet hat (z.B. Indianer, Indios, Aboridginis, MaorisAfrikaner usw.). Dass unser Energieverbrauch, der für Klimawandel und Verwüstung großer Teile der Erde mitverantwortlich ist, in großem Ausmaß dazu dient dass wir überflüssiges Verpackungsmaterial und Müll produzieren und uns die Freiheit gibt zu Tausenden nach Malorca einzufallen um uns dort mit Bier und Fernseh abzufüllen.

Ist das Freiheit und Friedensfördernd?

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Lebensalltag
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