Mittwoch, 3. märz 2010 3 03 /03 /2010 10:35
Liebe Freunde, In ein paar Tagen könnte die Regierung des Vereinigten Königreichs das weltgrößte Meeresschutzgebiet einrichten. Aber mächtige kommerzielle Fischereiinteressen behindern dieses Vorhaben. Senden wir eine Welle der Unterstützung, um unsere sterbenden Meere zu retten. Bitte unterzeichnen Sie die folgende Petition, und leiten Sie diese E-Mail an möglichst viele Personen weiter: Unterzeichnen Sie die Petition! Diesen Freitag könnte die Regierung des Vereinigten Königreichs Geschichte schreiben, indem sie das weltweit größte Meeresschutzgebiet um den Chagos-Archipel einrichtet. Die Ökosysteme in unseren Meeren sterben unter dem Druck von unkontrollierter, kommerzieller Massenfischerei und Verschmutzung. Die Entscheidung der britischen Regierung könnte ein Umdenken bewirken. Aber kommerzielle Fischereifirmen behindern diesen Vorstoß, und stellen den kurzfristigen Profit über alle Vernunft. Wir können dies nicht zulassen -- 90% der Bestände großer Fischarten wie Thunfisch und Marlin sind bereits verschwunden. Senden wir der britischen Regierung eine massive Welle globaler Unterstützung und fordern sie auf, der Ausbeutung der Meere mutig gegenüberzutreten. Bitte unterzeichnen Sie die folgende Petition und leiten Sie diese E-Mail anschließend bitte an jeden weiter, den Sie kennen. Die Petition wird zum Ablauf der Frist am kommenden Freitag dem britischen Außenminister David Miliband übergeben! http://www.avaaz.org/de/save_our_oceans/?vl Die Gutachten sind vernichtend: in 38 Jahren könnten unsere Meere vollständig leergefischt und in 100 Jahren alle Korallenriffe verschwunden sein. Diese Aktion allein kann das Blatt nicht wenden. Aber sie wird ein 210.000 Quadratmeilen großes Meeresschutzgebiet schaffen -- größer als das Great Barrier Reef. Um die Weltmeere jedoch wirklich vor dem Zusammenbruch zu retten, bedarf es mutiger politischer Entscheidungen und engagierter Bürger, die handeln. 2010, im internationalen Jahr der Artenvielfalt, wäre die Entscheidung des Vereinigten Königreichs, das weltweit größte Meeresschutzgebiet zu schaffen, ein großartiges Naturschutz-Vermächtnis, bisher beispiellos in Umfang und Bedeutung. Es wäre ein klares Zeichen für alle anderen Regierungen weltweit. Übertönen wir die Stimmen der industriellen Fischereiwirtschaft und legen wir den Grundstein zum Schutz unserer Meere für künftige Generationen. Unterzeichnen Sie die folgende Petition, und leiten Sie diese an Freunde, Bekannte und Ihre Familien weiter: http://www.avaaz.org/de/save_our_oceans/?vl Hoffnungsvoll, Alice, Iain, Paul, und der Rest des Avaaz-Teams Weitere Informationen: Schützt Chagos (Englisch): http://protectchagos.org/ Die Korallenriffe dieser Welt könnten bis 2100 abgestorben sein (Englisch): http://www.guardian.co.uk/environment/2010/feb/23/worlds-coral-reefs-disintegrate-2100 Einkaufsratgeber plus umfassende Informationssammlung vom WWF, Menü auf der linken Seite: http://www.wwf.de/themen/meere-kuesten/ueberfischung/einkaufsratgeber-fische-meeresfruechte/ Über das Versagen der Bemühungen der EU: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,613336,00.html Themensammlung der WELT: http://www.welt.de/themen/Überfischung/ Gefährdete Korallenriffe: http://www.starfish.ch/Korallenriff/Hotspots.html
von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Freiheit der Gedanken
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Freitag, 26. februar 2010 5 26 /02 /2010 09:58
Liebe Freunde,

In Uganda sind heftige Debatten über das Gesetz entbrannt, das Homosexualität mit dem Tod bestrafen soll. Wir können nicht zulassen, dass Extremisten die Stimme der Vernunft übertönen -- Spenden Sie bitte für Meinungsumfragen und Anzeigenkampagnen, die zeigen, dass Uganda die Menschenrechte über gewalttätigen Extremismus gehen :
in nur zwei Wochen haben nahezu eine halbe Million von uns weltweit eine Petition gegen eine Gesetzesvorlage in Uganda unterzeichnet, die homosexuelle Menschen mit dem Tod bestraft, und deren Freund mit Gefängnis.

Das ist eine außergewöhnliche Reaktion gegen dieses schreckliche Gesetz – aber wir benötigen noch mehr Unterschriften. Die Extremisten verstärken ihre Rhetorik – ein Pastor scheut sich nicht, homosexuelle Pornographie zu zeigen, um den Zorn aufzupeitschen. Aber nur wenige kennen die harten Details dieser drakonischen Gesetzesvorlage. Und es wurde keine Meinungsumfrage durchgeführt, um festzustellen, ob die ugandische Bevölkerung derartige Massenexekution unterstützen würde.

Die ugandische Widerstandsbewegung, die von der globalen Solidarität elektrisiert ist, hat jedoch nicht die Mittel, ihre Mitbürger über die tödlichen Bestimmungen dieses Gesetzes zu informieren.

Wenn genügend von uns sich beteiligen, können wir Radio-Spots, Zeitungsannoncen und Plakatkampagnen starten, die Millionen Menschen in Uganda die Wahrheit sagen – und einen lautstarken Ruf zum Schutz der Menschenrechte! Bitte spenden Sie, um den Schutz der Menschenrechte in Uganda zu unterstützen:

https://secure.avaaz.org/de/ugandan_voices/?vl

Während Homophobie in Uganda, wie auch in vielen anderen Teilen der Welt, weit verbreitet ist, ist es auch der Glaube an die menschlichen Grundrechte – und diese Gesetzesvorlage ist wahrhaftig ein starker Angriff auf die Menschenrechte.

Der fundamentale Glaube, dass jedes Leben den gleichen Wert hat, unabhängig von Nationalität, Glauben und sexueller Ausrichtung, bildet die Grundlage des Widerstandes gegen diese Gesetzesvorlage. Es ist das, was Tausende dazu veranlasst hat, diese Petition zu unterzeichnen – die an Uganda und die Geberländer übergeben wurde und die in der kommenden Woche an den Regierungssprecher in Uganda übergeben wird. Und es ist das, was Kirchenführer, Schwulengruppen und Menschenrechtler in Uganda vereint hat, um gemeinsam für Gerechtigkeit zu kämpfen.

Die Ugander an der vordersten Front dieses Kampfes tun alles, was sie können. Unsere Unterstützung – Spenden, die uns nur sehr wenig kosten – können für sie alles bedeuten. Bitte spenden Sie hier:

https://secure.avaaz.org/de/ugandan_voices/?vl

Nutzen wir den Moment und machen ihre Sache zu unserer.

Hoffnungsvoll,

Ben, Alice, David, Paula, Benjamin, Ricken, und das gesamte Avaaz-Team

PS: Hier können Sie das Gesetz lesen (Englisch): http://www.avaaz.org/death-law

Weitere Informationen über die Gesetzesvorlage finden Sie hier (Englisch): http://www.avaaz.org/uganda_article

Wenn Sie die Petition noch nicht unterzeichnet haben, können Sie dies unter folgendem Link tun: http://www.avaaz.org/de/uganda_rights/?fr
von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Freiheit der Gedanken
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Sonntag, 14. februar 2010 7 14 /02 /2010 13:26
von Gerhard - veröffentlicht in: Friedensbewegung - Community: Freiheit der Gedanken
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Donnerstag, 11. februar 2010 4 11 /02 /2010 11:02
Diese Meldung wurde mir von avaaz.org zugeschickt mit bitte um weiterverbreitung:

Homosexuellen in Uganda droht die Todesstrafe, wenn der zur Debatte stehende Gesetzesvorlage angenommen wird.


Ein internationaler Proteststurm hat den Präsidenten dazu bewegt, die Vorlage nochmals zu überprüfen zu lassen. Unsere ugandischen Verbündeten sagen, wenn es eine große Welle weltweiter Proteste gibt, begreift unsere Regierung, dass Uganda durch diese Gesetzesvorlage international isoliert wird, und nimmt sie zurück.

Uns bleiben nur wenige Tage - unterzeichnen Sie die Petition gegen das Anti-Homosexuellen-Gesetz und laden Sie Freunde und Familie zum Unterzeichnen ein. Sie wird an Politiker in Uganda, Geberländer und an Botschaften in aller Welt übergeben.

Link zur Petition:
http://www.avaaz.org/de/uganda_rights/?rc=fbp&pv=3
von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Lebensalltag
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Mittwoch, 10. februar 2010 3 10 /02 /2010 14:49
Argumente für ein Bedingungsloses Grundeinkommen und Änderung des Steuersystems
Gestern hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass Harz4 Sätze gegen die Verfassung verstoßen. Dabei ging es dem Gericht nicht um die Höhe der Regelsätze, sondern darum , dass die Methode zur Ermittlung des Bedarfs sich nicht an die Grundsätze der Verfassung orientierten und und wichtige Aspekte zur Sicherung einer Menschenwürdigen Existenz vernachlässigten. So zum Beispiel, Schule, Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben und die damit verbundenen Ausgaben.
Es ist sehr erfreulich, dass unsere Verfassungshüter die Politiker so deutlich daran erinnert haben, dass es in unserer
Verfassung um den Schutz fundamentaler Menschenrechte geht. Öffentliche Diskussionen in den Medien zeigten nur zu deutlich das die Aufrechterhaltung eines längst nicht mehr tauglichen sozial und Wirtschaftssystems wichtiger zu sein scheint als die Würde des Menschen, denn Niemand ging vom Gedanken aus, wie können wir Bedingungen für ein Leben in Würde gestalten, sondern erschöpften sich in emotionalen Schuldzuweisungen und Diffamierungen wer denn nun Schuld an den leeren Kassen sei. Die einen versuchen Stimmung gegen Arbeitslose zu machen, denen man mit härteren Maßnahmen die Faulheit austreiben muß, die Anderen lenken den Volkszorn gegen die Bösen Wohlhabenden und Steuerhinterzieher. Sachlichere Politiker sehen zwar ein, dass das Problem im bestehenden System mitbegründet ist, kommen aber über Vorstellungen aus der Mottenkiste von Kapitalismus oder Kommunismus nicht hinaus, wagen es nicht ihre heiligen Kühe Wirtschaftswachstum und Besteuerung von Arbeitskraft in Frage zu stellen.
Nach der Veröffentlichung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts ist jetzt die größte Sorge, dass damit enorme
Mehrkosten für den Staat entstehen könnten und wie dies zu finanzieren sei. Dabei schwingt immer auch mit, da gibt es jene, die nicht Arbeiten und keine Steuern zahlen und nur Kosten verursachen, und jene die es bezahlen müssen und die bange Frage wie man genügend Steuergelder und von wem bekommt.
Werfen wir doch einmal einen Blick darauf, wie es zur Zeit mit den Kosten für einen Harz4 Empfänger steht. Als Beispiel wähle ich jetzt bewusst einmal die so oft breitgetretene Ausnahme des Arbeitsunwilligen, der sich geschickt in Harz4 einrichtet. Der Staat zahlt an den Empfänger ca 800,00 € im Höchstfall, zusammengestzt aus Grundsicherung, Mietkosten und Krankenversicherung. Hinzu kommen noch die Ausgaben für die Arbeit der Staatsangestellten und Verwaltungskosten, denn ein Harz4 Empfänger muß ja überwacht und betreut werden, Anträge bearbeitet werden usw. Nun weiß ich nicht genau wieviel das ausmacht, kann mir aber durchaus vorstellen, dass es im Enddefekt nicht viel weniger ist, als die Summe die der Empfänger bekommt. Nun geht man davon aus, dass der Empfänger Senerseits überhaupt nichts einbringt. Aber stimmt das? Von der Grundsicherung geht der harz4 Empfänger einkaufen, dabei zahlt er offensichtlich Mehrwertsteuern. Außerdem sind in seinen Einkäufen noch versteckte Steuern die er zahlt, denn der Preis der Ware enthält ja auch alle Steuern die für die Bereitstellung des Produkts anfallen ( Die besteuerte Arbeit für Herstellung und Verkauf usw.). Auch von der an den Empfänger gezahlten Miete fließt ja über den Vermieter wieder ein Teil als Steuern zurück in die Staatskasse. Auch könnte man noch argumentieren, dass ja der Arbeitslose auch daran beteiligt ist, den Arbeitsplatz des ARGE Mitarbeiters zu sichern, denn so wie es zur Zeit funktioniert, schafft er ja Arbeit für den ARGE Mitarbeiter. Ich will damit einfach ausdrücken, das die Dinge in unserem bestehenden Steuersystem nicht so einfach sind wie sie scheinen und dass das vorhandene Geld fließt und die Ausgaben für Sozialempfänger zum Teil durchaus wieder zurück zum Staat fließt, selbst wenn der Empfänger nicht arbeitet.
Wie wäre es aber wenn man der Staat die Anregung des Verfassungsgerichts von der im Grundesetz verankerten Würde des Menschen konsequent umsetzen würde und jedem Bürger in Anerkennung seines Rechts auf ein menschenwürdiges Leben ein Bedingungsloses Grundeinkommen zahlen würde, berechnet auf den wirklichen Bedarf eines menschnwürdigen Lebens mit Ernährung, Wohnen, Bildung und Teilhabe an der Gesellschaft ?
Es gibt bereits Berechnungen, die Belegen, dass die Kosten für die Sozialausgaben und Transferleistungen des Staates bei Einführung enes Bedingungslosen Grundeinkommens nicht wesesntlich höher sind als zur Zeit, da zum Beispiel:
1. enorme Verwaltungskosten wegfallen, denn es braucht keine Bedürftigkeit geprüft werden oder Anträge gestellt und verarbeitet werden.
2. es würden alle Transferleistungen wegfallen, die unter der Höhe des Grundeinkommens liegen, denn außer dem Grundeinkommen bräuchten nur noch das an Leistungen bezahlt werden, was über den Betrag des Grundeinkommens liegt, wie z.B.: erworbene Rentenansprüche die höher sind, oder Mehraufwendungen für Kranke, die nicht von einer Kranken oder Pflegeversicherung abgedekt sind.

Viele Finanz und Wirtschaftsexperten haben bereits festgestellt, dass die Finanzierbarkeit des Grundeinkommens kein Problem ist. Allerdings wird die Staatsfinanzierung mit Sicherheit ein immer größeres Problem, gleich ob die Idee des Grundeinkommens aufgegriffen wird oder nicht, wenn unser Steuersystem weiterhin in der Abhängikeit zu bezahlter Arbeit bleibt und so kompliziert bleibt, dass allein der Bürokratieaufwand einen großteil der Steuern wieder verschlingt.
Eine vernünftige Idee, passend zu unserer Zeit, wäre die Abschaffung der Besteuerung der Arbeitsleistung und Einführung einer einheitlichen Konsumsteuer.
Besteurt würde nicht mehr eine Leistung die ich erbringe, sondern Steuern werden dann fällig, wenn ich eine Leistung in Anspruch nehme.
Angenommen ich kaufe ein Brot und der Bäcker bräuchte weder Einkommenssteurn, noch Lohnsteuern für seine Mitarbeiter bezahlen, auch Seine Existenz nicht durch Gewinne absichern, könnte er den Preis für das Brot viel freier gestallten, denn er bräuchte nur noch die Ausgaben in den Preis einberechnen, die er durch die Rohstoffe, Löhne ohne sozialabgaben und für seine Gebäude und Maschinen hat, zuzüglich dessen, was er für Seine Arbeitsleistung haben möchte als Zugewinn zu seiner Grundsicherung, denn die brauch er nicht mehr durch seine Arbeit gewährleisten. Auch seine Verwaltungskosten und Arbeitsaufwand für Verwaltung wären geringer, da wesentlich einfacher ohne komplizierte Steuer Formulare und Erklärungen. Das Brot würde zunächst wohl wesentlich billiger, aber dafür muß ich als Einkäufer einen entsprechenden Prozentsatz vom Brotpreis als Konsumsteuer an den Staat abführen. Der Staat müsste also den Prozentsatz der Konsumsteuer so berechnen, das es für seine Ausgaben reicht. Das Brot muß für den Endverbraucher dadurch letztendlich nicht teurer werden als bisher, denn es werden dadurch im Prinzip nur die versteckten Steuern, die ich bisher unerkannt im Preis versteckt mitbezahlt habe ( die Lohnnebenkosten des Bäckers) jetzt öffentlich deklariert als Konsumsteuer fällig. Bei diesem System wäre auch denkbar, die Konsumsteuersätze zum Beispiel differenziert nach Grundnahrungsmitteln und Luxusgütern unterschiedlich zu gestalten. Ein Vorteil der Konsumsteuer wäre auch die größere Steuergerechtigkeit, denn ich zahle nicht Steuern wenn ich arbeite oder gebe, sondern wenn ich kosumiere bzw. nehme. Dann müßten zum Beispiel auch Wohlhabende Steuern zahlen, für Güter und Energie, die sie in Anspruch nehmen. Für den Erwerb einer Villa oder Segelyacht z.B. fielen hohe Konsumsteuern an, viele Anschaffungen ließen sich nicht mehr als Betriebskosten von Steuern absetzen. Konsumsteuern hieße auch, etwas das von Maschinen oder Komputern geleistet wird, wird am Ende versteuert. Wenn der Unternehmer eine Maschine anschafft, muß er dafür Konsumsteuer bezahlen, wenn er einen Menschen einstellt, zahlt er Lohn, aber keine Steuern. In letzter Konsequenz heißt das auch, das menschliche Arbeit konkurenzfähiger zur Maschinenarbeit wird. Auch Schwarzarbeit gibt es nicht mehr und auch nicht ihre Folgekosten die durch Kontrollen und Ahndung derselben entstehen.

Aber noch ein weiterer Punkt zum Finanzsystem, der mir ungerecht und überholt erscheint, fällt mir ein. Viel Geld, das nicht in reale Dienstleistung oder Warenproduktion investiert wird, sondern in Tresoren lagert, wirft Gewinne ab, wird nicht versteuert, gewinnt also an Wert, im Gegensatz dazu verlieren Waren mit der Zeit Ihren Wert. Auch meine Arbeitskraft erschöpft sich mit der Zeit. Ja eigenartigerweise nutzt dieses Geld im Tresor niemandem, wird sogar mehr im Laufe der Zeit. Es wird sogar behauptet es arbeitet. Ich habe aber noch nie einen Geldschein etwas tun sehen. Auch bei Enführung der Konsumsteuer fließt von diesem gebunkerten Geld nie etwas in die Gemeinschaftskasse. Trotzdem wird es allenthalben durch unser Finazsystem gesponsert. Deshalb würde ich es als dringend erachten, auch einmal unter diesem Gesichtspunkt unser Finanzsystem zu hinterfragen und neue Ideen zu entwickeln, wie auch das Zins- und Kreditwesen günstiger gestaltet werden kann.

Links: www.grundeinkommen.de/                                       http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de/petitio.html
von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Freiheit der Gedanken
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