Sunday, 30. may 2010 7 30 /05 /Mai /2010 13:31

Das Thema des Monats auf dem Blog von Deutschlands nEUe Demokraten
von Julia und Mario

Mindesteinkommen – Freiheit, Zusammenarbeit und Gerechtigkeit

Wir wollen weniger Bürokratie, Unmut und Korruption und stattdessen klare, einfache Regeln, die für alle gelten! Ja, jeder soll ein Mindesteinkommen von 800€ bekommen, ohne dass sein Privatleben durchleuchtet wird. Aber das Mindesteinkommen ist nur eine Grundsicherung, es ermöglicht nur das unbedingt Notwendige. Jeder bekommt es; auch all die die arbeiten. Im Gegensatz zu heute werden jedoch angemessene Löhne ermöglicht und gefördert. Angemessenes Einkommen heißt das Mindesteinkommen plus das, auf das sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber einigen können(Link zu Rechenbeispielen).
Werden dadurch mehr Menschen auf Kosten anderer faulenzen? Nein, das Gegenteil wird eintreten! Menschen die auf Kosten anderer leben hat es immer schon gegeben. Es gibt sie heute und es wird sie auch in Zukunft geben. Auch noch stärkere und umfangreichere Kontrollen werden das nicht verhindern. Jemand der partout nicht arbeiten will, wird immer einen Weg finden. Man braucht sich nur genügend dumm zu stellen. Man kann auch nur so zu tun, als ob man arbeitet – als ob es andere wären, die nicht (genügend) arbeiten und man selber Ihre Arbeit erledigen würde. Man kann sich „hochloben“ oder „entlassen“ lassen. Korruption, Unmut und Bürokratie helfen zur Not weiter: solange viele sich fast nur noch irgendwie durchmogeln und mit Ellenbogen ihren eigenen Vorteil sichern und verschleiern, solange wird das Ausnutzen gefördert! Es wird stets noch genügend Möglichkeiten geben; legale und illegale – selbst in einem totalen Überwachungsstaat.
Unsere Verfassung schreibt uns vor diejenigen zu unterstützen, die nicht genügend Einkommen haben. Das ist gut so, denn im Moment gibt es nicht genügend Arbeitsplätze. Eine Gesellschaft in der Behinderte und Benachteiligte nicht angemessen unterstützt werden, wäre Menschenverachtend.
Die Idee des Mindesteinkommens ist es umzudenken. Ist es sinnvoll zu versuchen erwachsene Menschen bürokratisch und pauschal umzuerziehen? Oder sollten sie nicht besser selber Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen? Wollen wir weiter überprüfen lassen, ob nicht doch noch eine 2. Zahnbürste in einer Wohnung ist und wem sie gehört? Wollen wir Menschen vorschreiben wie groß eine Wohnung sein und wie hoch der Quadratmeterpreis höchstens sein darf, jedoch bis zu diesem Höchstwert alles bezahlen; egal ob gespart wird oder nicht? ... Oder wollen wir die Menschen selber entscheiden lassen, ob sie nicht lieber mehr für eine gesunde Ernährung und/oder Kultur ausgeben und dafür lieber weniger für Miete bezahlen möchten?
Oft ist es heute so, dass es im Portemonnaie kaum einen Unterschied macht ob man „Geringverdiener“ ist oder „arbeitslos“. Teilweise haben Menschen sogar weniger in der Tasche, wenn sie arbeiten. Es ist kein Wunder, wenn es diesen Menschen an Motivation fehlt. Das wollen wir verändern! Was halten sie davon(Kritik ist willkommen)?
--
Julia und Mario
Deutschlands nEUe Demokraten

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Freiheit der Gedanken
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Saturday, 29. may 2010 6 29 /05 /Mai /2010 18:23

„Mindesteinkommen“ – Freiheit für Leben – zum leben und Arbeitsfreude
Artikel von Ingrid bei Deutschlands nEUe Demokraten

Denn alles das wird das „Bürgergeldmodell“ von Deutschlands nEUen Demokraten halten können! Absolut kein „Versprecher“ sondern ein Versprechen. Einhaltbar!

Nehmen wir die neuesten Entwicklungen. Frau von der Leyen fechtet einen Mindestlohn für Pflegekräfte durch – wahrscheinlich in Kraft tretend ab August. 7,50 Euro für die Menschen im Osten, 8,50 für diejenigen im Westen. Nun sieht das ja gemessen an den 1 Euro „Ausnutzjobs“ schon enorm aus. Aber rechnen Sie doch einmal: Wir gehen von einer 40 Stunden Arbeitswoche aus, legen den entsprechenden Faktor zugrunde und kommen auf eine Entlohnung von 1.260 Euro brutto im Monat. Rechnen Sie nun die Abzüge runter…..und dann? Und dann sehen und rechnen Sie einmal weiter, was diesen Menschen später an Rente bleibt – nach aufreibender Schwerstarbeit, die sie für „den anderen“ im Dienste der Menschen geleistet haben. Wenn sie es überhaupt so lange schaffen, denn nicht nur die physische sondern auch die psychische Belastung ist bei diesen Menschen enorm hoch.

Nach dem neuen Modell nEUe Demokraten siehe Beispielrechnung

Das existenzsichernde bedingungslose Bürgergeld bringt nur Vorteile. Immer wieder werden Stimmen laut die mutmaßen, dass der Arbeitsunwilligkeit damit Tür und Tor geöffnet würden. Das ist definitiv falsch – die „notorisch“ Faulen hat es schon immer gegeben und sie sind nicht ausrottbar. Gleichwohl schafft das „bedingungslose Mindesteinkommen“ – wie wir es einmal abweichend von BGG nennen wollen mehr Lust, mehr Freude, mehr Freiheit. Unabdingbar für einen jeden Menschen. Dadurch, dass sie sich nicht mehr sorgen müssen, dass ihnen ohne jegliche Prüfung ihr grundlegendes Recht auf „Existenz“ gegeben wird, einer Existenz, die Armut verhindert und einer Ausgrenzung aus der Gemeinschaft, dem „Anonymum Gesellschaft“ mit seinen „Regeln“ von „Bornierten“ aufgestellt, entgegenwirkt! Mehr Freiheit, mehr Menschenwürde – mehr Demokratie.

 

Freie Menschen mit mehr Lebensgefühl werden unter grundlegend geänderten Bedingungen GERNE arbeiten – das tun, was sie wirklich wollen. Es wird keine Erpressung und Ausbeutung seitens der AG mehr geben können. Wiederum wird der Arbeitgeber von motivierten Mitarbeitern profitieren können, denen Arbeit Spaß macht – eine Arbeit, die sie in Freiheit ohne Existenzangst sich haben suchen und ausüben können. Und alles, was sie sich selbst erarbeiten, ist ihr „Vermögen“, ihr Wohlstand. Wer kann dazu denn schon „nein“ sagen, um es mal salopp zu fragen!

Und wenn wirklich ein Unternehmen gar nicht anders kann, als Mitarbeiter zu entlassen, dann werden auch diese kein schlechtes Gewissen haben müssen, denn sie entlassen die Menschen nicht in das soziale „Aus“.

Sie wird gestärkt zurückkommen – die Attraktivität der Wirtschaft. Die allgemeine Motivation wird sich positiv verändern – denn freie Menschen, die ruhig atmen können, werden in ihren selbst gewählten Bereichen gute Mitarbeiter am Gemeinwohl sein.

Alle, aber wirklich alle, können nur gewinnen! Bitte sehen Sie sich in Ruhe unser Modell einmal an. Dieses garantierte „Mindesteinkommen“ hat nichts mit der Idee zu tun, ein solches im Zusammenhang mit Arbeitsaufkommen zu etablieren. Es ist unabhängig von jeglicher Bedingung – es ist der Existenzgrundstein. Für Sie, für Ihre Familie, für Ihre Kinder – für Ihre Zukunft, wenn Sie einmal alt sein werden.

Sehen Sie anhand unserer Rechenbeispiele auch, dass wir nicht von ein paar läppischen Euro mehr sprechen, die Sie im Portemonnaie haben werden, sondern von mehreren hundert. Und gerade im Alter… Sie haben es sich doch nach Ihrem Berufsleben verdient, sich dann etwas leisten zu können, meinen Sie nicht?

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns einmal Ihre Erfahrungen oder finanzielle Situation darstellen würden. Ihre Sorgen, Ängste und Kümmernisse. Und ob Sie nicht auch der Meinung sind:

SO kann es nicht weitergehen.

Ingrid von Deutschlands nEUE Demokraten

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Lebensalltag
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Saturday, 8. may 2010 6 08 /05 /Mai /2010 18:35

Die Realisierungschancen einer Steuer auf Finanztransaktionen sind so gut wie noch nie: In Deutschland haben sich Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Köhler mehrfach für eine Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Mit Ausnahme der FDP unterstützen alle im Bundestag vertretenen Parteien die Forderung (die Unionsfraktion blockiert sie tatsächlich jedoch mit dem Anspruch auf eine internationale Einführung). In Frankreich hat sich Staatspräsident Sarkozy, in Österreich Bundeskanzler Faymann und in Großbritannien Premierminister Gordon Brown für die Steuer ausgesprochen. Auch EU-Kommissionspräsident Barroso, das Europäische Parlament und Ratspräsident Rompuy haben sie gefordert. Im Rahmen der G20 scheinen sich die Regierungen jedoch nicht auf ein koordiniertes Vorgehen einigen zu können - und benutzen dies als Argument gegen die Finanztransaktionssteuer und praktisch jegliche nennenswerte Reform.

Im September 2009 haben die G20 bei ihrem Gipfeltreffen in Pittsburgh den Internationalen Währungsfonds (IWF) beauftragt, bis Juni 2010 Instrumente zur internationalen Heranziehung des Finanzsektors an die Krisenkosten zu prüfen und eine Ergebnisstudie vorzulegen. Während sich in der Zwischenzeit mehr und mehr politische Kräfte für die Finanztransaktionssteuer aussprechen, sind vom IWF in einer Zwischenstudie eher ablehnende Töne zu hören. Und während Schäuble, entgegen dem CDU-Beschluss, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer bereits für unrealistisch erklärt hat, macht sich US-Präsident Obama stattdessen für eine Bankenabgabe stark.

Doch Herr Schäuble darf nicht Recht behalten! Eine Bankenabgabe ersetzt nicht die Transaktionssteuer, die neben den Banken auch Hedgefonds und andere Akteure auf den Finanzmärkten bezahlen müssen. So nutzen die Banken die Krise um Griechenland, um Spekulationsgeschäfte gegen den Euro-Raum zu machen, während die Steuerzahler wieder blechen sollen. Mit der Steuer kann solchen schädlichen Machenschaften ein Riegel vorgeschoben werden.

Unsere internationale Kampagne

Deswegen koordinieren die europäischen Attacs eine weltweite Internet-Kampagne für eine Finanztransaktionssteuer. Ein internationales Netzwerk aus Nichtregierungsorganisationen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Gruppen sowie Attac hat einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G 20-Länder aufgesetzt, der online unterschrieben werden kann. Der Brief fordert die Staats- und Regierungschefs dazu auf, für die Einführung einer Steuer auf den Finanztransaktionen zu sorgen.

Die Kampagne hat in Deutschland Mitte Februar mit der Veröffentlichung des deutschsprachigen Filmspots während der Berlinale begonnen. In der letzten Februarwoche haben sich der sogenannten "Cyberaction", die auf einer internationalen Kampagnenplattform durchgeführt wird, zahlreiche weitere Länder angeschlossen. Wir hoffen auf mehrere zehntausend bis hunderttausende Unterschriften bis zum G 20-Gipfel im Juni in Toronto.

Der Filmspot mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Der Spot ist dem Video der britischen Kampagne "Robin Hood Tax" nachempfunden, mit Comedian Bill Nighy in der Hauptrolle.

 

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Freiheit der Gedanken
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Friday, 30. april 2010 5 30 /04 /Apr. /2010 13:37
Der folgende Beitrag wurde unter : http://neuedemokraten.blogspot.com/2010/04/bedingungsloses-burgergeld.html
eingestellt, wo auch die Diskussion verfolgt werden kann.
Das Bürgergeld, das ausnahmslos ohne irgendeine Einschränkung an ALLE gezahlt wird, spaltet die Gemüter. Grundsätzlich einig sein dürfte man sich doch darin, dass ein ganz wichtiger Schritt damit getan werden kann – hinweg von der menschenunwürdigen Stigmatisierung durch Hartz IV! Wenn Sie aufmerksam unser Modell gelesen haben, dann konnten Sie auch erkennen, dass alles finanzierbar ist – und nicht nur das, dass durch das Modell des New Deal durch beispielsweise den Wegfall der Belastungen der AG von Sozialabgaben wertvolle Impulse geschaffen werden zu einer Bereitschaft im Hinblick auf die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen.

Und da beim Stichwort „Arbeit“ und der Bereitschaft, sich in einen Arbeitsprozess einzugliedern, wo es doch „Bürgergeld“! gibt, treten die Gegner an. Sie argumentieren, dass sich eben Menschen in die „soziale Hängematte“ legen würden. Kurzum: Dass man sich noch mehr Sozialschmarotzer heranziehen würde! Dass es diese immer schon gegeben hat und dass es irgendwie diese immer geben wird, dürfte allen klar sein. Denn „man macht aus einem Esel kein Rennpferd“. Hier im Sinne von: Manche lernen es nie – weil sie es gar nicht wollen! Sie nennen sich „Individualisten“ und schimpfen auf die Arbeitgeber als „Ausbeuter“ und wollen „so etwas nicht mitmachen“ und sind selbst die Ausbeuter einer Solidargemeinschaft.

Wird es nun diese Einstellung sozialer Inkompetenz vermehrt geben, wenn ein Bürgergeld gezahlt wird? Wir denken eigentlich „nein“. Zum einen bedeutet das Bürgergeld lediglich eine „Grundsicherung“, die es den Menschen erlaubt, angstfreier jeden neuen Tag, der durch das bei Hartz IV erforderliche Umdrehen jedes einzelnen Cents belastet ist, begrüßen zu können. Viele Menschen sind unverschuldet arbeitslos geworden und sie wollen nichts so sehr, als wieder zu arbeiten. Denn jegliches über das Bürgergeld hinausgehende Einkommen bedeutet eben „Wohlstand“ erwerben. Wobei das psychische Moment jedoch in unseren Augen ganz wichtig ist: Menschen wollen gebraucht werden. Menschen wollen Erfolg haben. Menschen wollen etwas schaffen. Menschen wollen nicht „die anderen ausnutzen“. Menschen wollen mehr Gerechtigkeit.

Wir haben eine gute Meinung von den Menschen – aber wir sind natürlich auch nicht blind, womit wir meinen, dass eben unter Umständen doch eine „Hängemattenmentalität“ gefördert werden könnte. So haben wir das Bürgergeld noch einmal auf den Prüfstand gehoben und könnten uns zu der Bedingungslosigkeit der Zahlung an ALLE eine Einschränkung hinsichtlich des vollen Erhalts im Falle von „Arbeitsunlust“ vorstellen. Somit ist durchaus vorstellbar, dass die nicht arbeitenden Bezieher des Bürgergeldes zwecks Erlangung der vollen Leistung von 800 Euro eine gewisse Anzahl an Stunden im Monat (vielleicht 20) an sozialer Arbeit leisten könnten. Die Möglichkeiten dazu sind doch vielfältig gegeben, denn es fehlt in vielen Bereichen an helfenden Händen.

Sollte jemand diese Arbeiten nicht wollen, dann würden ihm 100 Euro vom Bürgergeld abgezogen. Diejenigen, die arbeiten, betrifft es nicht, diejenigen, die aufgrund ihrer guten Verhältnisse, in denen sie leben, nicht auf Bürgergeld angewiesen sind, sind ebenfalls nicht pekuniär betroffen. Und diejenigen, die „unlustig“ sind, werden sich dann überlegen, ob sie nicht doch eine „normale“ Arbeit mit gerechter Bezahlung annehmen, wo sie eben Geld dazu verdienen!

Wir haben das einmal „angedacht“, denn wir sind keinesfalls kritikresistent und nehmen Bedenken sehr ernst. Grundsätzlich ist unser Bürgergeldmodell sehr gut – da stehen wir zu. Aber man muss eben immer wieder drüber schauen, überdenken, verbessern. Von daher gesehen danken wir immer nicht nur unseren Befürwortern, sondern auch den Kritikern, die uns Anregungen bringen.

Was halten Sie von unserer Idee der kleinen „Bedingung“ bei ansonsten bedingungsloser Zahlung eines Bürgergeldes?

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Lebensalltag
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Friday, 2. april 2010 5 02 /04 /Apr. /2010 14:56

Dokumentation zur Veranstalltung Teatherwandel im Februar in Köln

 

Im Februar fand in Köln eine Veranstalltung zum Thema Liebe, Geld und Verantwortung statt. Hier nun die Dokumentation mit Videos die dort entstanden sind.

 

http://i2.ytimg.com/vi/AdOTjKrKC0g/default.jpg

 

 

 

Falls Sie den Theaterwandel-Videokanal abonnieren möchten, bekommen Sie jeweils alle aktuellen Videos geliefert.

 

Auf der Seite

 

 

können Sie sich über die weiteren geplanten Termine auf dem Laufenden halten.

 

 

mit besten Wünschen für ein gesegnetes Osterfest und

 

mit freundlichen Grüßen aus Köln:

 

 

R.T. Musiol

Produktionsleitung

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Freiheit der Gedanken
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