Sonntag, 25. juli 2010 7 25 /07 /2010 08:44

Symposium: Grundeinkommen & anderes Geld. Wie setzen wir’s um?

Ein Symposium zum Thema:

Grundeinkommen & anderes Geld. Wie setzen wir’s um?

 

findet vom 17.-19. September 2010 in München Leopoldstr. 17 statt.
Eingeladen zu dem open Space Sympositum sind alle die dafür brennen oder sich anstecken lassen wollen.

 

Was ist Open Space?

 

Die Veranstaltungsform des Open Space kennt keine vorgefertigte
Tagesordnung und keine Trennung von „Experten” und „Publikum”, sondern
konzentriert sich darauf, einen intensiven Rahmen für Austausch,
Begegnung und die Erarbeitung von kreativen Ergebnissen
bereitzustellen. Damit bietet sie uns den idealen Raum, um uns zu
vernetzen und unsere Ideen voranzubringen.

 

Nähere Informationen auf:  http://grundeinkommen-muenchen.de/symposium2010

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Lebensalltag
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Samstag, 24. juli 2010 6 24 /07 /2010 10:30

"Der deutsche Bundestag möge beschließen ... das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen." Diese Petition von Susanne Wiest wird am 08.11.2010 im Petitionsausschuss verhandelt - genau 21 Jahre nach dem Mauerfall. Jetzt ist die Zeit, eine weitere Mauer einzureißen!

 

Für den 6.11.2010 ist dazu die bisher größte Demo für das Grundeinkommen angemeldet.

 

Das Grundeinkommen hat viel Befürworter und am 6.11.2010 wollen wir zeigen dass wir viele sind und Demokratie einfordern, einfordern dass die Politiker ihre Aufgabe erfüllen und die Vorstellungen der Bürger umsetzen, denn dazu ist Demokratie gedacht.

Demonstrieren wir, dass wir das Bedingungslose Grundeinkommen jetzt wollen.

 

Anmeldung zur Demo und nähere Informationen auf der Seite: http://www.unternimm-das-jetzt.de/

von Gerhard - veröffentlicht in: Friedensbewegung - Community: Blogs für Frieden
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Dienstag, 13. juli 2010 2 13 /07 /2010 19:14

Liebe Freundinnen und Freunde,

Weltweiter Protest konnte die Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani vor dem Tod durch Steinigung bewahren.

Aber stattdessen könnte sie gehängt werden, und die Steinigungen gehen vielfach weiter. Im Augenblick erwartet noch mindestens 15 Menschen diese barbarische Strafe. Opfer werden bis zum Hals eingegraben und dann so lange mit Steinen beworfen, bis sie tot sind.

Ein weltweiter Aufruf ihrer Kinder erreichte die vorläufige Aussetzung von Sakinehs Urteil. Internationaler Druck funktioniert und zeigt, dass wir zusammenkommen und unserem Entsetzen Ausdruck verleihen, Leben retten und Steinigungen endgültig beenden können. Unterschreiben Sie die dringende Petition und leiten Sie diesen Aufruf an alle, die Sie kennen, weiter. Lassen Sie uns diese grausame Praxis JETZT stoppen!

http://www.avaaz.org/de/stop_stoning/?vl

Sakineh sowie zwölf weitere Frauen und ein Mann wurden alle wegen Ehebruch zum Tod durch Steinigung verurteilt. Ihre Kinder und Ihr Anwalt sagen, dass sie unschuldig sei und ihr Geständnis erzwungen worden wäre. Da Sie nur Aserbaidschanisch spreche, habe Sie die Fragen des Gerichts zudem nicht verstehen können.

Obwohl der Iran eine UNO-Konvention unterzeichnet hat, die den Vollzug der Todesstrafe nur für "schwerste Verbrechen" zulässt und die iranische Justiz die Gerichte angewiesen hat, auf Steinigungen zu verzichten, werden bei Ehebruch immer noch solche Urteile gesprochen.

Sakinehs Anwalt sagt, die iranische Führung habe Angst gehabt vor der Reaktion der iranischen Öffentlichkeit und der Internationalen Aufmerksamkeit. Nachdem sich der türkische und brititische Außenminister gegen die geplante Steinigung ausgesprochen haben, wurde das Urteil ausgesetzt.

Sakinehs Kinder führen eine weltweite Kampagne an, um ihre Mutter zu retten und Steinigungen endgültig zu beenden. Eine massive internationale Verurteilung könnte dieses barbarische Urteil stoppen. Lassen Sie uns nun gemeinsam dieser Brutalität ein Ende setzen. Unterzeichnen Sie die Petition zur Rettung von Sakineh und für ein Ende von Steinigungen:

http://www.avaaz.org/de/stop_stoning/?vl

Hoffnungsvoll,

Alice, David, Milena, Ben und das ganze Avaaz Team


Quellen:

Protestwelle verhindert Tod durch Steinwurf
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/steinigung_iranerin_hinrichtung_abgesagt_1.6497368.html

Grossbritannien verurteilt Steinigung als "mittelalterlich" und "abstoßend"
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gzrQgdZg8spvAzuYErs9BJrBpRHw

"Helft uns, unsere Mutter zu retten"
http://www.stern.de/politik/ausland/drohende-steinigung-von-ashtiani-helft-uns-unsere-mutter-zu-retten-1581101.html


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von Gerhard - veröffentlicht in: Friedensbewegung - Community: Lebensalltag
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Mittwoch, 7. juli 2010 3 07 /07 /2010 17:13

 

Deutschland ist im WM-Rausch, der perfekte Zeitpunkt um dem Bürger die nächste Katastrophe möglichst leise unterzujubeln.

Versprochen war eine grundlegende Reform des Gesundheitswesens, herausgekommen ist eine Verteuerung des bereits Bestehenden maroden Systems. Sowohl Arbeitnehmer als Arbeitgeber werden höher belastet, bestraft werden wieder mal diejenigen die entweder einer durchschnittlich bezahlten Lohnarbeit nachgehen oder menschliche Arbeitsplätze schaffen. Auch darf die Opposition jetzt wieder Protestieren, was aber wie immer nur ein hohles Ritual ist, denn auch die Oppositionsparteien haben nichts besseres anzubieten. Wie auch? Ein System, dass aufgebaut ist auf den gesellschaftlichen Bedingungen des vorigen Jahrhunderts kann nur weiter in den Ruin führen, die Wirtschaft belasten und die Mehrheit der Bürger in eine Zwangsjacke stecken, genannt Gesundheitswesen, die regelrecht Krankheiten produziert und immer teurer wird.

Ohne grundsätzliche Neuordnung des Staatsmodells wird eine zufriedenstellende Sicherung der Volksgesundheit einfach nicht möglich sein.

 

Das nEUe Staatsmodell mit einem an alle Bürger ausgezahltem Mindesteinkommen und Pauschale für eine medizinische Grundversorgung ist solidarischer, kostengünstiger und lässt jedem die Freiheit auszuwählen, was er an Mehraufwendung für seine Gesundheit ausgeben möchte und welchen Therapien und Vorsorge er den Vorzug gibt. Existenz und medizinische Grundversorgung sind für jeden gesichert und jeder kann frei entscheiden, wie er sein Einkommen verwaltet, ob er mehr Wert auf Gesundheit, Ernährung, Wohnung oder sonstiges legt. Zur Zeit ist dies nur möglich ab einem Einkommen das den finanziellen Spielraum bietet sich z.B. privat zu versichern.

 

Natürlich ist es nicht damit getan ein Mindesteinkommen einzuführen und eine Bürgerversicherung in die jeder einzahlt, sondern es muss natürlich darüber nachgedacht werden, was eine gesundheitliche Grundversorgung beinhaltet und wer darüber entscheidet.

 

Einige wenige Fakten zum Nachdenken über die gegenwärtige Situation

 

  • In den Gremien die darüber befinden welche Leistungen und Medikamente die gesetzlichen Kassen bezahlen sitzen so gut wie keine über längere praktische Erfahrung verfügende Ärzte oder Therapeuten, sondern frisch von der Uni rekrutierte Theoretiker, Verwaltungs- und Wirtschaftsexperten, die von Pharma- und Ärztelobbyisten belagert werden die vornehmlich Ihre Wirtschaftsinteressen vertreten. Wo bleiben Therapeuten und Patienten mit praktischen Erfahrungen?

  • Wer gesetzlich versichert ist kann zwar sicher sein, dass er abgesichert ist wenn er Notfallversorgung bei Unfall benötigt, einen operativen Eingriff benötigt, zahlt aber zwangsweise Unsummen mit für die Absicherung gegen Bagatellerkrankungen und chronische Erkrankungen, ohne Mitspracherecht, welche Therapien er persönlich mehr Vertrauen entgegenbringt. Eigene Erfahrung: eine sehr schmerzhafte Entzündung des Ellbogens (Epikondylitis genannt) mit langem Krankenstand: über 1000,00 € erfolglose Behandlung mit eingipsen usw. wurde anstandslos bezahlt, obwohl ich darauf hinwies, dass ich lieber mit Naturheilkundlichen Methoden probieren würde. Als einfacher Zwangsversicherter, musste ich aber 1.krankgeschrieben werden, 2. gesetzliche Krankenversicherung zahlt nur diese konventionelle Methode, 3. Drohung vom Arzt, so oder keine Krankschreibung und eigene Verantwortung, 4. nicht genügend Information über Alternativbehandlungen und deren Kosten. Auf Anraten eines Bekannten wurde dann doch das Wagnis eingegangen bei einem Heilpraktiker vorzusprechen. Ergebnis: Kosten 80,- €, Schmerz weg, wieder arbeitsfähig, aber Krankasse zahlte nichts davon. Zufälliger Ausnahmefall? Inzwischen kann ich tausend ähnliche Erfahrungen von anderen aufzählen. Sollte man nicht mal darüber nachdenken, ob man eine Grundsicherung in der Gesundheit ganz auf die Absicherung gegen den finanziellen Ruin beschränkt weil Operation, teure Notfallversorgung oder kostenintensive Behandlung durch schwere chronische Erkrankungen vorliegen und die übrige Behandlung und Gesundheitsvorsorge in die Eigenverantwortung des Bürgers legt? Wäre es nicht günstiger jeder wäre durch eine Grundsicherung abgesichert wenn es um Krankenhaus/Klinikaufenthalt, Operation, Dialyse usw. geht, hätte dann aber den finanziellen Freiraum selbst zu entscheiden welchen Methoden er sein Vertrauen schenkt?

  • Zur Zeit steht nicht die Frage: Wie ist das Bild eines gesunden Menschen? Im Vordergrund der Gesundheitspolitik, sondern die Frage nach dem wirtschaftlichen Nutzen. Gesundheit ist ein Geschäft und Ärzten, Krankenhäusern und Therapeuten wird eher kompetentes Geschäfts- und Verwaltungsgeschick abverlangt als heilerisches Können.

     

Abgesehen davon, selbst wenn die bisherigen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung unverändert blieben, geht aus dem Modell der nEUen Demokraten eine geringere finanzielle Belastung des Einzelnen hervor, da das Modell von den gleichen Ausgaben ausgeht wie beim bestehenden Versicherungsmodell. Der Unterschied: für jeden Bürger wird neben dem Mindesteinkommen der gleiche Betrag von 175,00 €/monatl. In die Krankenversicherung eingezahlt. Ein Arbeitgeber hat keine Belastung wenn er Menschen einstellt, denn er muß sich nicht an dem Beitrag für den Arbeitnehmer beteiligen.

 

Zum Ende noch eine wichtige Information: im November findet die Anhörung und Diskussion über die Petition zum Bedingungslosen Grundeinkommen im Parlament statt, die von Susanne Wiest im Februar 2009 eingereicht wurde und von mehr als 50 000 Bürgern unterschrieben wurde. Dies sollte Unterstützung möglichst vieler Bürger finden. Susanne Wiest hat zwar nichts mit DnD zu tun, aber wie Mario im vorigen Beitrag schrieb, sollten wir endlich wegkommen von Parteienklüngel, sondern nach sachlichen Kriterien beurteilen ob etwas unterstützenswert ist. Die Seite von Susanne Wiest findet man hier.

 

Gerhard von Deutschlands nEUen Demokraten.

 

von Gerhard - veröffentlicht in: Gesundheit - Community: Wellness und Gesundheit
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Freitag, 18. juni 2010 5 18 /06 /2010 13:25

Am 17.6.2010 diskutiert der Europäische Rat in Brüssel auch die Ziele der Bekämpfung der Armut in Europa bis 2020 und beschließt. Aus diesem Anlass hat die Europäischen Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen eine Kampagne gestartet zur Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Daran sind viele Initiativen aus ganz Europa beteiligt, u.A: die Netzwerke Grundeinkommen Deutschland, Österreich und Schweiz sowie Attac Deutschland, AG Genug für Alle, und Attac. Näheres findet man unter: http://www.grundeinkommen.de/17/06/2010/pressemitteilung-der-europaeischen-initiative-fuer-ein-bedingungsloses-grundeinkommen.html#more-1558

Ziel ist es durch möglichst viele Unterschriften der Bürger aus ganz Europa den Politikern durch Bürgerstimmen klar zu machen, das ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein gewünschter und wichtiger Baustein im Kampf gegen Armut und sozialer Ausgrenzung ist.

Auch die Initiative Deutschlands nEUe Demokraten begrüßen dies sehr und unterstützen es mit allen Kräften.

Zeigt die Kampagne doch auch, dass bereits eine große Zahl europäischer Bürger ein Bedingungsloses Grundeinkommen (wir nennen es Mindesteinkommen), als unabdingbar halten.

Die Mehrzahl der Initiativen versuchen die etablierten Parteien zur Durchsetzung ihrer Idee zu bewegen. Die Initiative Deutschlands nEUe Demokraten vertritt die Auffassung, dass es sinnvoll wäre eine nEUe Partei zu gründen, die sich als Hauptziel die Einführung eines Mindesteinkommens und eines neuen Staats und Finanzmodells setzt. Die Erfahrung zeigt, das die etablierten Parteien zwar durchweg auch über ein Grundeinkommen diskutieren (z.B. Bürgergeld), aber dies immer verwässern oder sogar wie die FDP mit ihrem Bürgergeld Gedanken sogar ins Gegenteil verdreht. Die etablierten Parteien sind allzu sehr in sogenannte Sachzwänge und angestammte Parteiideologie und Erhaltung ihrer Machtposition verwickelt, um wirklich kreative Ideen zur Neugestaltung auffassen zu können. Jeder ist eingeladen sich mit dem nEUen Staats Modell auseinanderzusetzen und gegebenenfalls aktiv mitzugestalten, damit eine wählbare Partei entsteht, die sich ganz auf eine demokratische Neugestaltung konzentrieren kann.

von Gerhard - veröffentlicht in: Politik - Community: Lebensalltag
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